Accor

Ergebnisrückgang um rund 7 Prozent

Im Geschäftsjahr 2002 erzielte der französische Accor Konzern ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 703 Mio. Euro. Es liegt damit 7,3 Prozent niedriger als im Jahr 2001. Dies entspricht der Zielsetzung des Hotel- und Touristikunternehmens mit Sitz in Evry bei Paris, die im Laufe des Jahres angekündigt wurde. Accor erwirtschaftete mit den Geschäftsbereichen Hotellerie, Reisebüros, Restaurants und Dienstleistungen ein Netto-Gruppenergebnis von 430 Mio. Euro, dies bedeutet ein Rückgang von 9,3 Prozent gegenüber 2001. Der Free Cashflow ist in 2002 hingegen um 7,5 Prozent auf 645 Mio. Euro gestiegen. Insgesamt blieb das Bruttobetriebsergebnis der Gruppe stabil. Es stieg im vergangenen Jahr auf 27,1 Prozent des Umsatzes gegenüber 27 Prozent im Vorjahr. In einem Umfeld, das von einer verlangsamten Geschäftsaktivität in den internationalen Großstädten gezeichnet ist, konnte der Geschäftsbereich der Accor Business & Leisure Hotels seine Margen dank einer guten Geschäftslage in Frankreich beibehalten. Bei den Economy Hotels (ohne USA) haben der Anstieg der Personalkosten und die neuen Hotelmanagementverträge die Margen in Frankreich belastet. In den anderen Ländern Europas sind die Margen gestiegen, teilte die Gesellschaft mit. In der Economy Hotellerie in den USA konnte die Verringerung der Margen trotz Rückgang der Umsätze durch ein umfangreiches Sparprogramm limitiert werden. Der Geschäftsbereich Services hat sehr gute Ergebnisse in den jeweiligen Landeswährungen verzeichnet, die jedoch von der Abwertung der südamerikanischen Währungen beeinflusst wurden. Die Accor Gruppe kündigte für das laufende Jahr an, ihre Marktanteile weiter zu erhöhen, die Organisationsstrukturen zu vereinfachen und die Expansion durch eine selektive Investitionsstrategie fortzusetzen.



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