DGE-Kongress

Ernährungsexperten diskutieren über Lebensmittelqualität

Der Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) am 13. und 14. März 2008 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lebensmittelqualität“. 120 Wissenschaftler stellen in 51 Vorträgen und 70 Posterbeiträgen ihre Arbeiten und Untersuchungsergebnisse aus der Ernährungswissenschaft und angrenzenden Disziplinen vor. Ein Schwerpunktthema ist in diesem Jahr die Bioanalytik. Mit Hilfe bioanalytischer Verfahren können natürliche Verbindungen genauer unter die Lupe genommen werden. Dies ermöglicht zum Beispiel eine differenziertere Analyse von Mykotoxinen, Aroma- und Geschmacksstoffen oder Umweltkontaminanten. Weitere Themen bilden die Ernährung in der Adoleszenz und im Alter. Wie es um die Ernährungsgewohnheiten und den Lebensstil europäischer Jugendlicher bestellt ist, zeigen die Ergebnisse der HELENA-Studie, die Prof. Moreno Aznar aus Spanien in seinem Plenarvortrag vorstellen wird. Auch im Alter und hohen Alter sind eine optimale Versorgung mit Nährstoffen sowie die Lebensqualität sicherzustellen. Verschiedene Screening-Verfahren helfen dabei, den Ernährungsstatus älterer Menschen zu bestimmen, um weit reichenden Folgen von Mangelernährung vorzubeugen. Zudem gibt es Vortragsreihen zur Nationalen Verzehrsstudie II, ein Bericht zu den Ergebnissen des World Cancer Research Fund (WCRF) und verschiedene Workshops erweitern das Kongressangebot. Die DGE veranstaltet ihren Kongress in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. Die wissenschaftliche Leitung haben Prof. Dr. Peter Stehle und Prof. Dr. Rudolf Galensa. Weitere Informationen zum Kongress wie das detaillierte Programm und die Anmeldung sind auf der DGE-Internetseite unter www.dge.de/wk45/.


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