holyfields

Ersteröffnung im Herzen Frankfurts


Ein neues Konzept, ein neuer Unternehmer in der Profi-Gastronomie und eine gewaltige Expansionsansage vom Start weg. Am 1. November soll’s losgehen mit dem rund 500 qm großen Restaurant (150 Sitzplätze innen und 60 bis 70 außen), Global Lifestylefood im Fast Casual-Format und puristisches Ambiente.

Innovationsmittelpunkt: das Bestell- und Kommunikationssystem. Will heißen, 15 Touchscreen-Terminals (32 Zoll) im Eingangsbereich, jeder Gast erhält einen elektronischen Puk (hand held) und ist so digital Herr seiner Dinge.

„Die Idee, die hinter holyfields steckt, zielt darauf ab, dem Gast mehr Zeit zum Essen, Genießen und Plaudern zu geben, als dies bislang in der neueren Systemgastronomie üblich ist - 'time to eat'“, so Gerhard Schöps, der Unternehmer. Er hat mit in- und externen Teams über ein Jahr an seinem neuen Konzept gearbeitet.

Mit Lunch als wichtigster Mahlzeit ist der Standort, Kaiserstraße 19-21, perfekt. Definitiv sehr teuer, aber direkt umgeben von vielen tausend Arbeitsplätzen in den Hochhäusern der Banken.

Schöps, in der zweiten Hälfte der Nuller-Dekade dreieinhalb Jahre Marketingvorstand bei McDonald’s Deutschland/Zentraleuropa - und davor über 20 Jahre in führenden Positionen bei nationalen und internationalen Konzernen, geht ambitioniert ran und dreht ein großes Rad.

1,5 Mio. € Investitionen für den Pilotbetrieb ging mehr als eine Mio. € an Entwicklungskosten voraus. Der Break even-Punkt liege, so die Auskunft, bei zwei Mio. € Umsatz, doch der Marketing-Profi geht von deutlich mehr aus. Vor allem aber macht er Tempo. „Bereits im nächsten Jahr stehen weitere vier Betriebe in Berlin, Stuttgart, Hamburg und Leipzig an.“ Dann gehe es nach Österreich, in die Schweiz, nach England und Frankreich. Bis 2013 wollen Schöps und sein Standortentwickler Leonhard Lagos 20 weitere holyfields-Restaurants in Toplagen von attraktiven Großstädten eröffnet haben.

Das Kapital dafür sei vorhanden. Neben dem Geschäftsführenden Gesellschafter (30 %) der holyfields Restaurant GmbH & Co. KG, Düsseldorf, sind mit je 15 % zwei weitere Privatinvestoren engagiert. Vierter Mitgesellschafter ist eine norddeutsche Stiftung mit 40 %. „Wir sind sehr kapitalstark und bankenunabhängig.“

Und nun zum System und seinen Details:

• Global Lifestylefood:
Die Küche ist schnell, frisch, unkompliziert, originell und arbeitet – das ist Schöps ganz wichtig – ohne Friteuse. Die Gerichte haben witzige Namen und verstehen sich als Botschafter europäischer, amerikanischer und asiatischer Küchen. Alles ist dabei – vom Burger über Suppen, Salate, Fisch, Fleisch bis Desserts. Die klassische Sättigungsbeilage hat Schöps in 'holypotatoes' umgewandelt. Sein Food-Entwickler Klaus Breinig entwarf Kartoffelecken, die mit Extra Virgin Olivenöl, Meersalz und reichlich frischem Rosmarin gebacken werden.

Küchentechnik: Sie reicht vom Wok bis Conveyor Belt Oven.

Im digitalen Kommunikationssystem soll die Küche binnen sechs Minuten liefern. Über akustische und visuelle Signale erfährt der Gast am Platz, wenn das Essen fertig ist und holt’s am Counter mit seinen drei Stationen 'Peter', 'Paul' und 'Mary' ab. Bezahlung am zentralen Checkout.

Das teuerste Hauptgericht kostet 9,75 €. „Wir möchten, dass der Gast seinen Mittagstisch mit rund 10 € bestreiten kann“, so Schöps.

• Design/Ambiente:
Damit hat man die international renommierte Ippolito Fleitz Group aus Stuttgart betraut. Viele Reminiszenzen an das American Diner der Sixties und Seventies – eher kühle als warme Atmosphäre. Der gesamte Gastraum enthält Elemente, die unmittelbar mit dem Thema Kochen und Essen in Verbindung stehen. Die Idee zum Fußboden beispielsweise ist eine Neuinterpretation der klassischen Zementfliese, einem typischen Element der Landhausküche. Vieles wurde individuell für holyfields entworfen – man hat nicht gespart.

Das Restaurant wird durch eine bequeme Lounge ergänzt. Und: Es gibt einen Take away-Shop mit separatem Eingang (sein spezielles Angebot umfasst Salate, Wraps, Sandwiches etc.).

• Eröffnung:
Ausgeklügelte Promotion-Aktionen ab Anfang November sollen für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Eine Flotte von 50 Mädels und Jungs kommt zum Einsatz – 50 ist auch die Zahl der Arbeitsplätze, die es zumindest zum reibungslosen Start des neuen und neuartigen Konzepts braucht. Der Betrieb öffnet 7.30 Uhr schon zum Frühstück und ist bis Mitternacht dienstleistungsbereit.

Ja, es tut sich zur Zeit mächtig viel und viel Innovatives in downtown und am Airport Frankfurt. Und häufig heißt das Stichwort Fast Casual.

www.holyfields.de


stats