Berlin

Essen wie Gott auf dem Kirchentag

Die Gemüsesuppe aus der Altmark, das Schweinegulasch vom Barnim, der Kirschstreusel aus Berlin - himmlische Genüsse versprach der Naturkostmarkt auf dem Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) Ende Mai in Berlin. Organisiert wurde der Markt von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e. V. (FÖL). Gemeinsam mit dem ÖKT hatte sie auch das Konzept für die Bio-Verpflegung in 116 Gemeinschaftsquartieren entwickelt.



Mehr als 7.000 Privatvermieter und Quartierleiter erhielten zudem ihren Bio-Einkaufsführer für Berlin und Brandenburg. Auf dem Naturkostmarkt lockten fünfzehn Anbieter, davon dreizehn aus der Region. "Damit", sagt FÖL-Geschäftsführer Michael Wimmer, "konnten rund 10.000 Besucher täglich erleben, dass Bio-Speisen geschmacklich unschlagbar sind." Das galt auch für mindestens 23.200 Christen in ihren Gemeinschaftsunterkünften, vornehmlich Schulen. Jeden Morgen wurden sie mit einem kompletten Bio-Frühstück geweckt. Das Ziel war ein umweltbewusste Verpflegungskonzept auf die Beine zu stellen, das auch auf andere Großveranstaltungen übertragbar ist.


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