13.09.2005

Eugen Block wird 65

In wenigen Tagen feiert ein großer Hospitality-Unternehmer und Marktmacher seinen 65. Geburtstag: Eugen Block. Seine Block House Gruppe mit Sitz in Hamburg ist mit rund 150 Mio. € Umsatz 2004 (+3 % zu '03) ein Vorzeigestück der Branche. Es reicht von der Steak-Restaurant-Kette Block House über das Elysée Hotel bis zu einer Fleischerei und Menü-Produktion vom Feinsten. Eugen Block steht



für Visionen umsetzen statt bereits vorhandene Lösungen nachbeten,



für unternehmen statt unterlassen,



für analysieren und planen und effizient gestalten statt improvisieren.



Er könnte die Formel 'Spezialisieren + Standardisieren = Systematisieren' erfunden haben. Seine große Leidenschaft heißt bauen. Ein einfacher Zeitgenosse war er nie, aber definitiv einer, der geradeheraus sagt, was er denkt. Einer, dem die Branche großen Respekt zollt und der in einer Generation eines der größten Privatunternehmen dieses Wirtschaftszweiges aufgebaut hat. In zwei Worte gepackt: ein kantiger Pionier.



Folgendes ragt aktuell heraus:
  • Die Steak-Restaurant-Kette mit 32 Units im deutschen Markt hat in den letzten eineinhalb Jahren satte 10 % Umsatzplus auf bestehender Fläche erwirtschaftet. Der Marke geht's richtig gut. Vor 37 Jahren haben Eugen Block und seine Schwester Marlies Head (heute Geschäftsführende Gesellschafterin Madison Hotel, Hamburg) das Konzept zur Welt gebracht, es gehört durch seine Stringenz zu den profitabelsten Fullservice-Formeln der Branche. Jüngste Betriebe entstanden in Spanien, Griechenland und Peking.
  • Erst vor wenigen Wochen feierte das Grand Elysée in Hamburg Richtfest. Fast exakt 20 Jahre nach der Ersteröffnung wird das Haus ab April/Mai 2006 eine Gesamtdimension von 520 Zimmern (vorher 305), 24 Konferenzräumen sowie einem Festsaal für mehr als 1.000 Personen haben. Eugen Block hat nochmals 100 Mio. € in die Hand genommen, um sich seinen Traum zu erfüllen, nämlich ein weltweit beachtetes Glanzlicht in der Hansestadt Hamburg.
Christa und Eugen Block sind stolz darauf, dass ihr ältester Sohn Dirk schon mit beiden Beinen in der Family-Company steht und als Direktor die Block House-Vertriebslinie führt (siehe September-Ausgabe von food-service). Tochter Christina, mit zwei Betrieben gastronomisch selbstständig, wird Eugen bald zum Opa machen – was für eine Vorfreude! Allein der Dritte in der Block'schen Kinderschar, Philipp, wandert nicht auf gastronomischen Pfaden.



Das Geburtstagskind übrigens stammt aus einer Familie mit sieben Kindern und hat damals, 1968, unternehmerisch mit nichts angefangen.



Happy Birthday.

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