Le Crobag

Expansion an City-Standorten

Le Crobag, Backsnack-Profi mit rund 120 Filialen überwiegend an Verkehrsstandorten, wagt den Schritt in die Innenstädte: Seit 2007 wird in Bremen ein erster City-Standort getestet – jetzt kam in Hannover (Rosenquartier) eine zweite Unit ohne Gleisanschluss hinzu. „Wir wollen das Le Crobag-Konzept weiter entwickeln, neue Expansionsperspektiven erschließen und gleichzeitig die dort gemachten Lernschritte für die Bahnhofsstandorte nutzen“, erklärt Geschäftsführerin Friederike Stöver. Die Innenstadt-Stores zeichnen sich vor allem durch eine großen, loungig-bequem möblierten Gastraum (rd. 60 Sitzplätze), speziell gemixte Musikuntermalung, und ein breiteres Food-Angebot aus: Neben den bewährten Bakery Snacks wie belegte Baguettes und Croissants gibt es mehr Mittagsprodukte, z.B. vor Ort produzierte Suppen und Nudelaufläufe sowie ein Selbstbedienungselement für Salate und Kaltgetränke. Die bisherigen Learnings aus den Eigenregie-Engagements: In City-Lagen startet das Geschäft erst gegen 7.30 Uhr - deutlich später als an Bahnhöfen. Dafür liegen die Abschöpfungsquote und der Durchschnittsbon höher als an den Le Crobag-Verkehrsstandorten (1,80-2,20 Euro). „Die Umsätze entwickeln sich stetig nach oben“, freut sich die Geschäftsführerin, „allerdings sind die Personalkosten noch zu hoch und auch der Durchschnittsbon ist nach wie vor ausbaufähig.“ Dennoch: Man will auf der Innenstadtstrecke weiter expandieren. „In Frage kommen 1b-Lagen ab 100 qm mit einer offenen Fassade und der Möglichkeit für Außenbestuhlung“, so Stöver. Ende 2008 zählte die 1981 gegründete Kette 113 Outlets, der Jahresumsatz lag bei 62 Mio. €. 60 % der Outlets werden von Franchisenehmern betrieben. www.lecrobag.de Redaktion food-service Le Crobag, Bakery, Verkehrsgastronomie, Bahnhöfe, Innenstadtlagen


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