Deutscher Fachverlag

Expansiv und stabil

Der Deutsche Fachverlag ist auf Wachstumskurs. „Wir beanspruchen für uns eine Art nationaler Zuständigkeit für bestimmte Felder der wirtschafts-orientierten Fachpublizistik“, so Klaus Kottmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats, auf der diesjährigen Pressekonferenz. „Der Deutsche Fachverlag hat es, als einer der ganz wenigen, wenn nicht als der einzige Fachverlag in der für uns relevanten Verlagslandschaft, vermocht, in den vergangenen drei Jahren kräftige Expansionen zu vollziehen." Jüngster Schachzug: mehrheitliche Beteiligung am Matthaes Verlag (AHGZ) zum 1. April 2004. Die gastronomische Kompetenz, die der dfv über viele Jahre aufgebaut hat (gv-praxis, Der Hotelier, food-service, FoodService Europe & Middle East u.a.), wird durch die Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung, die einzige wöchentlich in deutscher Sprache erscheinende Fachzeitschrift für die Hotellerie und Gastronomie, entscheidend erweitert.



Der Umsatz der Verlagsgruppe – alle Tochtergesellschaften und Beteiligungen im In- und Ausland eingeschlossen – lag im Geschäftsjahr 2003 bei 111,5 Mio. € (2002: 118,9 Mio. €). Die Inlandsumsätze beliefen sich 2003 auf 91,2 Mio. € (-6,0 %). Die Tochtergesellschaften im Ausland erwirtschafteten mit 20,3 Mio. € (2002: 21,9 Mio. €) einen Anteil von rund 18 % des Gesamtumsatzes der Verlagsgruppe.



Während die Umsätze aus dem Abonnement- und Vertriebsgeschäft stabil blieben, ging das Anzeigengeschäft um 6,4 % auf 78,5 Mio. € zurück. Die Verlagsgruppe beschäftigte insgesamt 800 Mitarbeiter, davon 650 im Inland.



Zu den beiden größten Blättern: Die Lebensmittel Zeitung konnte im Jahr 2003 ihre Position verbessern. Der Umsatz (mit den Objekten der Dachmarke LZ, LZ Spezial und LZ Direkt) lag 2003 bei 26,7 Mio. €, dies war gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 0,4 %. Die LZ, mit einer abonnierten Auflage von rund 29.178 Exemplaren (IVW II/04), steht für einen Umsatz von 25,1 Mio. € (+0,8 %). Sie hat als klare Marktführerin ihrer Branche ihre Marktanteile kontinuierlich ausgebaut.

Der Titel TextilWirtschaft (TW) steht für einen Gesamtumsatz von 16,6 Mio. € (Vorjahr: 17,7 Mio. €).

Peter Ruß, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Für das laufende Jahr werden wir ein Umsatzplus erwirtschaften können. Damit einher geht auch eine weitere Verbesserung des Betriebsergebnisses der Gruppe."



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