EHEC – aktuell

Fälle in Deutschland nach Bundesländern

Die Herkunft des EHEC-Erregers ist noch immer unbekannt. Die Untersuchung von Sprossen aus einem Gartenbaubetrieb in Bienenbüttel bei Uelzen ist noch nicht vollständig abgeschlossen. In den ersten 23 von 40 Proben aus dem vermeintlichen Infektionsherd seien jedoch keine EHEC-Bakterien gefunden worden, dies teilte das niedersächsische Verbraucherschutzministerium heute mit.
Da seit dem Ausbruch der Krankheit bereits mehrere Wochen vergangenen sind, gestaltet sich die Suche nach dem Ursprung der Erkrankungswelle schwierig. Die Untersuchungen dauern an.

Eine ständig aktualisierte Deutschland-Übersicht der EHEC-Fälle gibt es unter folgendem Link: http://www.welt.de/gesundheit/article13411268/Aktuelle-EHEC-Infektionen-in-Deutschland.html.

Für branchenweite Aufregung sorgte am Wochenende die Nachricht, das Lübecker Traditionsrestaurant Kartoffelkeller sei einer der Betriebe im Außer-Haus-Markt, in dem sich bereits Mitte Mai vermutlich zahlreiche EHEC-Erkrankte infiziert haben. Der Unternehmer hat die Behörden bei der Suche nach dem Erreger unterstützt. Unter anderem wurde durch ihn die Spur zum Sprossenhersteller in Niedersachsen gefunden.

In Sachen Neuerkrankungen gilt: Die Zahlen sind mittlerweile abgeklungen. Die Lage entspannt sich langsam.

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