München

Farm/Bar/Grill im Künstlerhaus eröffnet

Das Künstlerhaus am Lenbachplatz ist eine der bedeutendsten Münchner Kulturinstitutionen. Auch das integrierte Restaurant war immer ein gesellschaftlicher Treffpunkt in der Stadt und darüber hinaus. Uli Springer und Michi Kern eröffneten die Traditionslocation am vergangenen Wochenende zusammen mit Tom Hilner und Dino Klemenčič nach dreimonatiger Umbauphase mit neuem Konzept als ’Künstlerhaus – Farm/Bar & Grill’.

Die neuen Künstlerhaus-Restaurants werden von dem renommierten Küchendirektor Max Lechner geleitet, der bisher u.a. im Hotel Königshof oder im Waldhotel Sonnora an der Seite von Helmut Thieltges und auch mit den Köchen Markus Bischoff und Götz Rothacker gearbeitet hat. Er wird im Künstlerhaus Grill von Pascal Wirth als Junior Küchenchef unterstützt. Wirth bewies seine Kompetenz bisher u.a. in der Residenz Heinz Winkler, im Hotel Königshof oder im Restaurant Terrine. Das Haus verfügt über eine eigene große Patisserie, die im Stile einer Hausmannskonditorei unter der Konditorin Elisabeth Seidl, vormals wirkend in der Residenz Heinz Winkler in Aschau oder bei Dahlmann Catering, von drei führenden Süßspeisenmachern geleitet wird.

Für das neue Ambiente des Künstlerhaus-Restaurants zeichnet der in Israel geborene Designer Nitzan Cohen verantwortlich. Die drei Bereiche Farm, Bar und Grill stehen dabei in einem harmonischen Kontrast: Die Farm (rd. 150 Sitzplätze) befindet sich im Erdgeschoss mit dem historischen venezianischen Salon und dem großen vorderen Saal, der durch die neu restaurierte Stuckdecke in altem Glanz erscheint. Passend zum Namen führt dieser Betriebsteil auch eine Auswahl vegetarischer Speisen, will das aber nicht als Dogma verstanden wissen und wird für alle Geschmäcker etwas bieten. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich die Bar. Diese dient tagsüber und abends als zentraler Bereich und Treffpunkt für beide Restaurants. Neben Getränken, Aperitifs werden auch Delikatessen, kleine Speisen und Kuchen aus der hauseigenen Patisserie serviert.

Das Grill-Restaurant nimmt die Räumlichkeiten im Obergeschoss ein, wo auch die Dachterrasse mitgenutzt werden kann. Hier werden Fleisch, Fisch, Krustentiere und Gemüse vom Grill serviert. Entsprechend dem so genannten Patchwork-Stil kann sich der Gast in diesem Fine-Dining-Grillrestaurant viele einzelne Speisen aus einem großen Angebot zusammenstellen.

Der übergreifende Stil des Hauses ist saisonale Küche. Es wird auf ausgesuchten Gutshöfen in der Region eingekauft, die Fischkarte folgt den jüngsten Empfehlungen des WWF, alle Lieferanten sind der Küchenleitung persönlich bekannt und folgen den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Damit wird Qualität in Geschmack, Frische und Herkunft garantiert und die Künstlerhaus-Restaurants bekennen sich ausdrücklich zu einem umweltgerechten wirtschaften bis hin zur Biowäscherei.

Gastronom Marc Übelherr, zunächst auch noch an dem Projekt beteiligt, ist kurz vor der Eröffnung ausgestiegen. Er will sich in Zukunft auf die Multiplikation der Fast-Casual-Formel ’Ocui’ (bisher ein Standort in München) konzentrieren. Auch Sandra Forster, Fachfrau für vegetarische Küche, ist nach der kurzfristigen Abkehr von einem rein-fleischlosen Konzept in der ’Farm’ nicht mehr dabei.

www.kuenstlerhaus-gastronomie.de

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