Berlin

’Fast-Food der anderen Art’ bei Supergood

Nachhaltig in jeder Hinsicht, so könnte man das just eröffnete Gastrokonzept Supergood in der Berliner Friedrichstraße bezeichnen: Ob frische Wraps, Pasta, Suppen, Sandwiches oder Burger, die Produkte kommen durchweg aus kontrolliert biologischem Anbau. Bei der Belieferung wird auf heimische Anbieter wertgelegt, andernfalls kommen vorrangig Lebensmittel aus fairem Handel auf den Tisch. Hauptzutaten sind Weizen, Soja, Dinkel, Obst und Gemüse. Gekocht wird gänzlich ohne Grill und Friteuse (= keine schädliche Abluft) und zwar so, dass Vitamine, Mineral- und Nährstoffe erhalten bleiben. Bei der Einrichtung des 600 qm großen Gastraumes (128 Plätze innen, 55 Plätze außen) kamen natürliche Farben und Materialien von heimischen Herstellern sowie Hölzer aus naheliegenden Wäldern zum Einsatz. Alle Verpackungen sind recyclebar. Vorbildlich! Ein Supergood-Pilotbetrieb eröffnete bereits im Oktober 2007 im österreichischen Innsbruck. Betreiber ist das Investmentunternehmen Superfund mit Sitz in Wien, das sich mit dem Bio-Fast-Food-Konzept, einer Tochtergesellschaft, erstmals auf systemgastronomisches Terrain begibt. Geschäftsführer Christian Baha und seine Mitgesellschafter Christian Halper und Hannes Schlögl haben vor allem für Deutschland ehrgeizige Ziele: Neben dem Flagshipstore in Berlin sollen 2009 noch vier weitere Supergood-Betriebe in der Hauptstadt eröffnen - allesamt in Eigenregie. Außerdem sieht die Planung bis 2010 je einen Flagship- und drei weitere Stores in Hamburg, München, Frankfurt und Köln vor. Ende 2010 will die Company ihr Konzept um Standorte an Universitäten und Schulen erweitern. www.supergood.com Redaktion food-service Supergood, Superfund, Berlin, Bio, Fair Trade, Fast-Food


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