Maternus

"Fingerfood“ macht Senioren wieder Appetit

Das Maternus Senioren- und Pflegezentrum Löhne setzt auf Finger statt Besteck – das ist die Kernidee eines speziellen Ernährungskonzepts für Menschen mit Demenz. Fingerfood hat das Ziel, Senioren, die nicht mehr mit Besteck essen können oder wollen, eine Alternative anzubieten und ihnen so größtmögliche Selbständigkeit und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Sie erhalten eine Auswahl von Speisen, die ohne Besteck gegessen werden können.

„Wir bieten Fingerfood für die Bewohner unseres Demenzbereichs und für alle Senioren mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme an. Dieses Konzept wird von unseren Senioren sehr gut angenommen. Wir beobachten, dass sie wieder mehr Lust am Essen haben und entsprechend auch zunehmen“, berichtet Einrichtungsleiterin Barbara Thater. „Es geht bei dem Konzept keineswegs darum, Party-Häppchen anstelle normaler Gerichte anzubieten“, erklärt Klaus Soltau von der ReCaTec Dienstleistungs-GmbH, die das Konzept gemeinsam mit der Cura Unternehmensgruppe entwickelt hat.

„Vielmehr werden übliche für die Seniorenkost geeignete Gerichte in anderer Art zubereitet. Dazu eignen sich zum Beispiel entsprechend zugeschnittene Fleisch- oder Gemüsestücke, Kartoffeln, angedickte Süßspeisen in Stücken oder weiches Gebäck.“ Suppen und Soßen ohne Stückchen können in kleinen Bechern gereicht werden. Im Vorfeld wird analysiert, für wen sich Fingerfood eignet. „Wir haben am 19. Juni einen Tag der offenen Küche organisiert. Von 10.30 Uhr bis zum Nachmittag sind alle, die hinter die Kulissen einer Großküche blicken wollen, herzlich eingeladen, Küchenchef Thorsten Retzlaff und seinem Team bei der Zubereitung der Mahlzeiten und des Fingerfoods über die Schulter zu schauen“, so Barbara Thater.

www.maternus-senioren.de

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