Discothekenbranche

Fortbildung nach katastrophalem Sommer

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT/Dehoga) lädt seine Mitglieder Ende September nach Berlin ein. 100 Unternehmer werden erwartet. "Nach einem für die Branche katastrophalen Sommer mit Umsatzeinbrüchen von zum Teil über 50 % besteht ein großes Bedürfnis nach Informations- und Erfahrungsaustausch", erklärt Henning Franz, Präsident des BDT. Vor allem müssten Ideen und neue Anregungen her, um die schwächelnde Discotheken-Konjunktur wieder anzukurbeln, meint er. Das Fortbildungsseminar konzentriert sich auf Marken- und Namensschutz. Der Hintergrund ist folgender: Viele Unternehmer erhalten Abmahnungen von Red Bull, aber auch anderen Firmen, die sich die branchenüblichen 'Ü-30' oder ähnliche Partys haben schützen lassen. Unterlassungserklärungen oder die Zahlung von Lizenz- oder Nutzungsgebühren werden gefordert. Jetzt die Frage: Welche Namen sind überhaupt schutzfähig? Wie weit geht Namensschutz? Wie soll man sich bei Abmahnungen verhalten? Andere Themen der Tagung: Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter 16- bis 29-jährigen Gästen. Dann, Überlegungen zum Kampf gegen schwarz-gastronomische Disco-Veranstaltungen in den Sommermonaten. disco@dehoga.de



stats