La Maison du Pain

Franchise-Start national und international


Die drei La Maison du Pain-Betriebe in Frankfurt am Main brummen: je 6-800 Gäste pro Tag, am Wochenende 1.200-1.400. Im Schnitt setzten die Stores des im März 2007 gestarteten französischen Bäckerei- und Brasserie-Konzeptes jeweils monatlich rund 100.000 EUR (netto) um, davon 36 % Foodservice. Jetzt will die Marke wachsen - national wie international: 80 Franchisebetriebe innerhalb der nächsten fünf Jahre lautet das ehrgeizige Ziel.


Für den Roll-out holten die La Maison-Gründer Oliver Mayer (Inhaber der Frankfurter Bäckerei und Konditorei Mayer) und Markus Spengler (FPS Catering, Frankfurt) den Systemgastronomie-Profi Enrico Sodano (ehem. McDonald's) als Geschäftsführer der zum 1. Januar 2010 gegründeten La Maison du Pain International GmbH ins Boot. Er soll die Expansion via Franchising vorantreiben.

Für die Zusammenarbeit werden Lizenznehmer gesucht die innerhalb Deutschlands für je ein größeres Einzugsgebiet verantwortlich zeichnen und mindestens fünf Stores (ab 250 qm) eröffnen sollen. International werden Masterfranchiseverträge für jeweils ein Land vergeben.

Zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland sind bereits eingegangen. Jetzt gilt es, geeignete Bewerber nach strengen Kriterien auszuwählen. Gefragt sind finanzkräftige sowie Franchise- und System-affine Unternehmen. Gastro-Erfahrung ist kein Muss. „Was uns aber vor allem wichtig ist", so Sodano, „sind Menschen, die Menschen mögen. Wir sind in einem People-Business und das ist der Schlüssel zum Erfolg."

Die Eintrittsgebühr beträgt 30.000 EUR. Franchise Fee: 6% des Nettoumsatzes. In punkto Investition müssen die Franchisenehmer mit 350-400.000 EUR rechnen.
Vorverträge konnten bereits mit Lizenznehmern in Stuttgart und Hamburg sowie in Spanien und der Schweiz unterzeichnet werden. Das Partnerschaftsverhältnis wird auf 20 Jahre festgelegt.

Die Leistungen seitens des Franchisegebers: „Wir bieten alles aus einer Hand", so Sodano, „sofern die Lizenznehmer das wollen." Die Ausstattung der Stores ist fest vorgegeben. Ebenso das Sortiment (Bezug über die Zentrale). Außerdem unterstützen die Geschäftsführer die Franchisenehmer bei der Planung, beim Marketing, bei der Auswahl von Standorten, der Personalausbildung sowie bei Controlling und Buchhaltung.

Mayer und Spengler zeichnen weiterhin als Geschäftführer der La Maison du Pain GmbH für die Region Rhein-Main verantwortlich, wo sie Potenzial für drei bis vier weitere Stores sehen. Darüber hinaus soll es nur in Ausnahmefällen Eigenregiebetriebe geben, z.B. wenn in einem Gebiet ohne Franchisenehmer eine attraktive Location verfügbar wäre.

http://www.lamaisondupain.de/


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