P&O Princess und Carnival

Fusion zu Kreuzfahrtriesen

Die britische Seereederei P&O Princess Cruises und die US-amerikanische Gesellschaft Carnival Corporation haben sich zum weltweit größten Kreuzfahrtenanbieter zusammengeschlossen. Im Zuge des Mergers zur "Combined Group", in der beide Unternehmen rechtlich selbstständig bleiben, hat P&O Princess seinen Namen in Carnival plc. geändert. Die fusionierten Gesellschaften, die nun unter der Führung von Carnival-Chef Micky Arison als Chairman und CEO der Combined Group stehen, haben im vergangenen Geschäftsjahr gemeinsam rund sieben Mrd. US-$ umgesetzt. Der zusammengefasste Gewinn lag bei rund 1,3 Mrd. US-$. Die Flotte der beiden Partnerunternehmen umfasst nunmehr 66 Schiffe mit mehr als 100.000 Betten. In 2002 machten insgesamt etwa 4,7 Mio. Passagiere eine Kreuzfahrt bei P&O Princess und Carnival. Bis Sommer 2006 sollen weitere 17 Schiffe das Portfolio von Carnival Corporation und Carnival plc. erweitern. Zu den Marken von Carnival Corporation gehören die Carnival Cruises Line, Holland America Line, Costa Crocière, Cunard Line, Seabourn Line und Windstar Cruises. Die Marken der neuen Carnival plc. heißen P&O Cruises, Princess Cruises, Ocean Village, P&O Australia und Swan Hellenic. In Deutschland ist die bisherige P&O Cruises mit ihrer Tochter Seetours und den Clubschiffen Aida und A‘Rosa am Markt. Nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen wurde Horst Rahe zum Ehrenpräsidenten von Seetours ernannt. Der Gründer von Seetours gibt damit seine Positionen als Mitglied im Board von P&O und als Chairman von Seetours auf. In seinem neuen Amt wird Rahe verstärkt repräsentative Aufgaben übernehmen. Mit Abschluss der Fusion wird außerdem Lord Sterling of Plaistow, bisheriger Chairman von P&O Princess Cruises, von seinen Funktionen zurücktreten und der Gesellschaft als Ehrenpräsident zur Verfügung stehen.



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