Astron Hotels & Resorts AG

Gastorientierte Innovationen

Die Münchner Hotelgruppe Astron setzt auf technische Weiterentwicklung ebenso wie auf Expansion im Rahmen der Mehrmarkenstrategie. Erstmals wurden unter dem Funkturm in Berlin der Check Out Terminal vorgestellt. In einer hotelspezifischen Kombination sorgen Touch Screen, Kartenlesegerät und Laserdrucker dafür, dass der Gast seine Rechnung direkt am Terminal begleichen und sofort ausdrucken kann. Die morgendlichen Wartezeiten in der Schlange der Abreisenden sollen damit bald der Vergangenheit angehören.

Der beliebte Partner großer Reisebüros und Firmen präsentierte außerdem eine virtuelle Hotelwelt (www.astron-hotels.com), in der ein Guest Service Manager die Führung durch das Haus übernimmt. In der 3D Welt kann der Kunde nicht nur das Hotel mit seinem Angebot besichtigen und Specials online buchen. An der virtuellen Rezeption lassen sich auch Flüge, Autos oder Tickets reservieren oder man kann sich die aktuellen Tageszeitungen holen Außerdem wurde ein Shop integriert.

Große Pläne haben die Münchner auch in punkto Portfolioerweiterung. Während der Markenwechsel am Wiener Flughafen von Novotel und Sofitel zum Astron Hotel & Convention Center Vienna Airport bereits über die Bühne gegangen ist, sind "weitere 29 Hotels in der Pipeline". Neue Hotels werden 2001 in Heidelberg, Hamburg und Zürich eröffnet. Nach dem Erfolg des ersten Motel One in Offenbach, wird es von dieser Low Budget Marke noch in diesem Jahr 10 weitere geben, u. a. in Berlin, Bremen, Hannover und Düsseldorf. Bis 2004, so das Ziel des Unternehmens, soll es in Europa mindestens 30 Motel One geben. Positiv entwickelt hat sich im vergangenen Jahr auch die Unternehmensbilanz: Der Umsatz betrug 349 Mio. DM, der GOP ist um 28 Prozent auf 130,1 Mio. DM gestiegen. Die Auslastung der 53 Hotels mit 8.073 Zimmern lag durchschnittlich bei 62 Prozent.

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