brot&butter

Gastro-Fläche wird ausgebaut

Knapp fünf Monate nach dem Start des Lebensmittel- und Bistrokonzepts brot&butter im Manufactum Nostalgie-Store unweit der Frankfurter Alten Oper, wird der Gastbereich erweitert: Das offene Sortiment gegenüber der Wurstspezialitätentheke soll 20 zusätzlichen Sitzplätzen an Hochtischen weichen. Mit der Eröffnung einer rückwärtigen Terrasse mit Blick auf den Rothschildpark kommen 100 weitere Plätze (etwa 30 innen im Bistro) hinzu.

Bereits vom ersten Tag an war der brot&butter-Flagshipstore (250 qm Gastro-Fläche, bislang 80 Sitzplätze) ein Selbstläufer: Das Angebot von authentischen Lebensmitteln aus traditioneller Herstellung im Thekenbereich kombiniert mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Speisen (Frühstück, Brotzeit, Kuchen und drei Tagesgerichten) sowie Getränken (Kaffee-, Espresso- und Teespezialitäten, Kaltgetränke - darunter Spezialitäten wie Quitten-, Holunder- oder Rhababerschorle – Weine) kam beim umliegenden finanzstarken Publikum ausgesprochen gut an.
Hier trifft man sich bereits zum Frühstück mit Kollegen. Um die Mittagszeit ist es schwer, überhaupt einen Platz zu ergattern. Der gastronomische Anspruch von brot&butter Geschäftsführer Michael Hohoff lautet, den Gästen ein hochwertiges Mittagessen für unter 13 EUR zu offerieren.

Im Schnitt 6.000 Gäste zählt brot&butter von montags bis freitags, inklusive Wochenende: 8.000. 60 % der Umsätze entfallen auf den Foodservice-Bereich, 40 % Retail. 85 % der Bistrogäste sind Businesskunden, schätzt brot&butter-Geschäftsführer Michael Hohoff. Etwa 45-50 % Stammgäste. Man profitiert unter anderem von den 2.000 Angestellten, die bereits im Opernturm arbeiten und sich trotz sehr guter Kantine über die Abwechslung innerhalb des eigenen Hauses freuen.

Der Standort ist optimal, auch fürs Abendgeschäft (Öffnungszeiten Mo.-Fr.: 8-20 Uhr, Sa. bis 19 Uhr): Kurz vor der Vorstellung gönnt sich das Opernpublikum hier noch eine Kleinigkeit, z.B. die äußerst beliebten ’Stullen’ – frisches Steinofenbrot belegt mit den Spezialitäten aus Wurst- und Käsetheke oder hauseigenem Aufstrich. Am Wochenende trifft man auch zahlreiche Familien an.

Weiteres Geheimnis des brot&butter-Konzeptes neben der herausragenden Qualität und Frische der Zutaten und Retailprodukte ist der Fokus auf Mitarbeitertraining: Produkt- und Sensorik-Schulungen, Verköstigungen, Kontakt zu den Lieferanten, aktives Verkaufen – das Personal vor und hinter der Theke sowie in der Küche wird regelmäßig fortgebildet.

Hinzu kommen vierteljährliche Koch-Workshops bei denen sich alle brot&butter Köche in der Düsseldorfer Kochwerkstatt von Maria Deelmann treffen und zehn saisonale Gerichte gemeinsam austesten. Je eine dieser Speisen ist stets auf der Tageskarte zu finden – die zwei weiteren Tagesgerichte bestimmt und entwickelt der jeweilige Koch in Eigenregie. Stete Vorgabe: regional, saisonal und die eigenen brot&butter-Waren miteinbeziehend. So werden auch übrige Produkte aus dem Verkaufsbereich verwertet.

Weitere brot&butter-Standorte sind bereits in Planung. Wo, wird noch nicht verraten. Nur soviel steht für Hohoff fest: In Zukunft wird es wohl keinen Manufactum Store mehr ohne die Gastroschwester geben.

Übrigens: Manufactum ist ein Versandhandel. Bei den insgesamt zehn Stores, davon sechs mit brot&butter handelt es sich um stationäre Verkaufspunkte.

www.manufactum.de


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