Herforder Preis 2004

Gastronomen des Jahres ausgezeichnet

In Deutschlands Gastro-Szene tummeln sich zahlreiche kreative Köpfe. Doch wer hat die originellsten Ideen, den besten Service und zudem auch noch betriebswirtschaftlichen Erfolg? Der Herforder Preis 2004 bringt es an den Tag: Der deutsche Gastronomie-Preis ging in diesem Jahr an Barbara Niemann, Chefin vom Landhaus Siebe in Hattingen und vom Pacific Mongolian Barbeque in Düren, Bochum und Wuppertal sowie an Herbert Beltle vom Aigner am Gendarmenmarkt und vom Alten Zollhaus in Berlin. Die neunköpfige Jury kürte sie zur Gastronomin bzw. zum Gastronom des Jahres 2004. Vor rund 400 geladenen Gästen nahmen die Gewinner gestern die begehrte Trophäe der Brauerei Felsenkeller Herford entgegen. Der Branchen-Award wurde im Rahmen einer festlichen Gala im Alando Palais in Osnabrück verliehen.



Auch in diesem Jahr war es für die Juroren des Herforder Preises keine leichte Aufgabe: Insgesamt sechs Gastronomen wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für den Herforder Preis 2004 nominiert. Die hochkarätige, unabhängige Fachjury setzt sich aus Experten der Gastronomie-Branche zusammen. Unterstützt wurden die Fachleute bei ihrer Entscheidung von Udo Tydecks, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Brauerei Felsenkeller Herford.



"Nach zehn Jahren ist es Zeit für einige Veränderungen", beschloss die Jury des Herforder Preises im Sommer vergangenen Jahres. Gutes und Bewährtes wurde überprüft, frische Ideen diskutiert und ein neues Gesamtkonzept verabschiedet. So heißt der Preis nun: Herforder Preis - ’Der deutsche Gastronomie-Preis’. Ausgezeichnet werden zum ersten Mal in diesem Jahr die ’Gastronomin und der Gastronom des Jahres’ (vormals ’Wirtin und Wirt des Jahres’). Dazu Udo Tydecks: "Das Selbstverständnis der Gastronomen hat sich grundlegend geändert, ebenso das Image des heutigen Berufsbildes. Gastronomen verstehen sich als Unternehmer mit vielfältigen Tätigkeitsbereichen und anspruchsvollen Aufgaben. Deshalb sind Begriffe wie ’Kneipe’ oder ’Wirt’ heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Dieser Entwicklung will die Jury mit den Neuerungen des Herforder Preises Rechnung tragen." Mit der Namensänderung wurde auch die Entwicklung einer neuen Trophäe beschlossen. Sie präsentiert sich ab sofort schlanker und in neuem Glanz. Dabei wurde die bisherige Grundform, die Pyramide, neu interpretiert. Statt ehemals drei Seitenflächen besitzt der Pokal jetzt vier Seiten.



Mit dem Herforder Preis würdigt die traditionsreiche Brauerei Felsenkeller Herford, die bereits 1878 gegründet wurde, herausragende Persönlichkeiten der Getränke orientierten Gastronomie für ihre Leistungen. Das Unternehmen gehört mit rund 230 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von rund 64 Mio. Euro und einem jährlichen Gesamtausstoß von 630.000 hl Bier heute zu den zehn größten privaten Pilsbrauereien der Bundesrepublik.

www.herforder-preis.de



Bildunterschrift:

v.l.n.r.): Udo Tydecks, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Brauerei Felsenkeller Herford, Jürgen Clausen, Leiter der Wirtschaftsschulen für das Hotel- und Gaststättengewerbe Dortmund, Laudator von Barbara Niemann, 'Gastronomin des Jahres 2004' Barbara Niemann vom Landhaus Siebe in Hattingen und vom Pacific Mongolian Barbeque in Düren, Bochum und Wuppertal,'Gastronom des Jahres 2004' Herbert Beltle vom Aigner am Gendarmenmarkt und vom Alten Zollhaus in Berlin, Ernst Fischer, Gastronom und Präsident des DEHOGA sowie ständiges Jurymitglied des Herforder Preis, Friedwolf Liebold, Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschlands, Berlin, Laudator von Herbert Beltle

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