Studie Shopping-Center

Gastronomie hat Schlüsselrolle

Shopping-Center sind weiter auf dem Vormarsch und erhöhen ihren Marktanteil. Das ist das Resümee einer Studie des Marktforschungsinstitutes GfK Geomarketing im Auftrag des German Council of Shopping Centers (GCSG). Bei Investoren stehen Einkaufszentren ganz oben auf der Liste. „Die Immobilienbranche hat im 1. Halbjahr 2010 deutsche Shopping-Center erneut als Asset-Klasse Nr. 1 bestätigt“, sagt GCSC Vorstand Stephan Jung.

Als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft bezeichnet er die Aufenthaltsdauer der Kunden in den Centern zu verlängern. Eine Schlüsselrolle hat dabei die Gastronomie. Von 1999 (4,7%) bis heute (6,1 %) ist ihr Flächenanteil in den Centern permanent gestiegen. „Bei neuen Projekten beträgt er je nach Standort bis zu 10 %.“
Besonders prägnant ist der Trend zurück in die Innenstadt. Während Anfang der 90er rund 40 % der Center auf der Grünen Wiese gebaut wurden, entstehen alle derzeit geplanten Einkaufszentren in der Innenstadt oder in Stadtteillagen.

Gleichzeitig nimmt ihre durchschnittliche Größe ab. 1998 erreichte dieser Indikator mit 34.000 qm pro Center seinen Höhepunkt, heute liegt die Zahl bei 31.500 qm. Die bis 2012 geplanten Center haben eine durchschnittliche Größe von 27.000 qm.

Immer noch sieht der Verband großes Potenzial in Deutschland. Während laut einer Untersuchung des Immobilienspezialisten Cushman & Wakefield große europäische Länder wie Großbritannien und Frankreich auf 261 qm bzw. 262 qm Shopping-Center-Fläche je 1.000 Einwohner kommen, liegt der Wert in Deutschland bei 159 qm.

Trotzdem hat sich laut GCSC die Verkaufsfläche in Shopping-Centern in Deutschland in den vergangenen Jahren auf rund 9,1 Mio. qm fast verdoppelt.

Der Anteil der Centerfläche an der Gesamtverkaufsfläche ist parallel auf 7,8 % gestiegen.

www.gcsc.de


stats