Hamburg Airport

Gelungener Start für Marché in der neuen Plaza

Sie ist für den Flughafen Hamburg ebenso wie für Marché International ein Prestigeprojekt: die elegante neue Shopping Area im Abflugbereich mit dem größten zusammenhängenden Gastro-Bereich an einem europäischen Flughafen. Knapp 9 Monate nach Eröffnung nun die erste Bilanz: Gastronomen und Center Management freuen sich über durchschnittlich täglich rund 3.000 Gäste und ein in Passagierumfragen bestätigtes deutliches Trading up des Hanse-Airports.
„Die gesamte Reputation des Flughafens und sein Profil in punkto Servicequalität, Exklusivität und Komfort haben sich durch die Plaza und deren Gastronomie erheblich verbessert“, erklärt Dr. Thomas Immelmann, Leiter Center Management am Hamburg Airport, unter Berufung auf regelmäßige Passagierbefragungen sowie nicht veröffentlichte Daten des internationalen Benchmarkclubs der Flughafenbetreiber. Letzteren zufolge habe Hamburg seit Ende 2008 im Vergleich zur europäischen Konkurrenz „einige Plätze gut gemacht.“

Auf einem Spitzenrang sollen die Hamburger liegen, was die Nutzung des gastronomischen Angebotes betrifft: Über ein Drittel aller Flugreisenden (2008: knapp 12 Millionen) sind laut Immelmann entweder bei Marché zu Gast oder dem zweiten Gastro-Player vor Ort HMS Host, einer Tochter des italienischen Autogrill-Konzerns. Von im Schnitt 9.000 Transaktionen pro Tag entfallen mehr als 40 % auf den nicht öffentlich zugänglichen Bereich.

Hochwertigkeit in der Gesamtanmutung plus kulinarische Vielfalt im Angebotsmix lauteten die zentralen Vorgaben für die Planung der Plaza-Gastronomie. 6 Outlets verteilen sich auf großzügige 2.630 qm Gastfläche. Am besten angenommen wird laut Manfred Schmid, Airport Gastronomy Director Marché International, Cindy’s Diner (Burger mit frisch produzierten Patties), gefolgt vom Lizenzbetrieb Gosch Sylt (hochwertige Fish & Seafood-Spezialitäten), der vor allem ab etwa 17 Uhr gut besucht sei. Eine Marché Natur Bäckerei (handheld Back-Snacks), die gemeinsam mit dem Flughafen konzipierte Pizza- und Salat-Formel San Pino sowie im Erdgeschoss ein Mövenpick Café und die Pier-Bar Point 53/09 komplettieren das Spektrum.

Änderungen, Optimierungen von Angebot, Ablaufprozessen oder Preisgestaltung seit dem Plaza-Stapellauf? Fehlanzeige - „unser Frische-Konzept mit durchweg an der Front zubereiteten Qualitätsprodukten wurde voll bestätigt“, so Schmid. „Die Ferienzeit liegt hinter uns – damit haben wir unsere erste Bewährungsprobe bestanden.“ Insgesamt dürfte Schmid mit seinen 15 Betriebseinheiten in diesem Jahr etwa 12 Mio. EUR erwirtschaften.

An sieben Flughäfen in Deutschland ist Marché International mittlerweile präsent (auch in Hannover, Nürnberg, Frankfurt, Leipzig und Berlin Tegel bzw. Schönefeld). In Sachen Umsatz, Mitarbeiterzahl und Fläche ist der Hamburger Standort seit dem Plaza-Start am 4. Dezember eindeutig die Nummer 1.

www.marche-restaurants.com
www.ham-airport.de

Ulrike Vongehr

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