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Generation Silber prägt Strukturwandel

Schweinfurt hat den höchsten Anteil an Senioren und in Berlin gibt es die meisten Single-Haushalte. Landshut ist am beliebtesten bei Familien mit Kindern. Dies sind einige der Ergebnisse der Studie GfK Bevölkerungsstrukturdaten 2007. Das durchschnittliche Alter der Haushaltsvorstände, d.h. Hauptverdiener, lag im Jahr 2007 in Deutschland bei 48,3 Jahren. Insgesamt sind mehr als ein Drittel aller Haushaltsvorstände schon im Rentenalter. Schweinfurt belegt als bevorzugte Stadt bei den Senioren eine Spitzenposition. Über die Hälfte der Haushaltsvorstände zählt dort bereits zur Generation Silber – ebenso in den bayerischen Städten Bamberg und Passau. Im Bundeslandvergleich liegen das Saarland, Thüringen und Sachsen am höchsten in der Gunst der Rentner. Gut 11 Prozent aller Haushaltsvorstände in Deutschland wiederum haben ihr drittes Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet. Der größte Anteil aller etwa 39 Mio. Haushalte in Deutschland – rund 15 Mio. oder 38 Prozent – sind Ein-Personen-Haushalte. Bei den Mehr-Personen-Haushalten gibt es nach wie vor mehr Haushalte mit Kindern als ohne, allerdings nur mit knappem Vorsprung: Berlin ist Single-Hauptstadt: Hier zeichnet sich die Bevölkerungsstruktur durch überdurchschnittlich viele Single-Haushalte aus: Gut jeder Zweite lebt dort in einem Ein-Personen-Haushalt. Auch in Hamburg und Bremerhaven ist der Single-Haushalt typisch. Zu den zehn Stadt- und Landkreisen mit den meisten Singles zählen außerdem die Städte Bremen, Regensburg, Braunschweig, München, Trier, Aachen und Leipzig. In eher ländlichen Gebieten findet man dagegen deutlich weniger Single-Haushalte. www.gfk.com


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