Valora

Geschäftsjahr 2004 übertrifft Erwartungen leicht

Der international tätige Schweizer Distributions- und Handelskonzern Valora hat nach eigenen Angaben 2004 ein herausforderndes Jahr gemeistert. Der im Jahr 2003 eingeleitete Strategiewechsel habe das Jahresergebnis 2004 maßgeblich geprägt und werde 2005 einen zusätzlichen und hohen Handlungsbedarf in der abschließenden Umsetzung der Fokussierungsstrategie erfordern. Die Erlöse aus den Devestitionen haben die Erwartungen leicht übertroffen, teilt das Unternehmen mit. Die Nettoerlöse liegen demnach mit 2,99 Mrd. CHF 1 % unter dem Vorjahresergebnis (3,02 Mrd. CHF), die Bruttogewinnmarge ist auf 36, 3 % (2003: 38,6 %) zurückgegangen. Valora weist einen konsolidierten Reingewinn von 34,6 Mio. CHF aus (Verlust 2003: -106,3 Mio. CHF).



Das positive Betriebsergebnis 2004 (EBIT) von 54,2 Mio. CHF kommt durch Erträge aus den Devestitionen von Geschäftseinheiten (22,5 Mio. CHF) und Immobilien (67,7 Mio. CHF) zustande. Dem gegenüber entstanden einmalige Kosten aus der Fokussierungsstrategie von 12,5 Mio. CHF „Insgesamt liegt das Jahresergebnis innerhalb unserer Erwartungen“, sagt dazu Peter Wüst, CEO von Valora. „Unsere Eigenkapitalquote von 41% zeigt, dass Valora weiterhin über eine ausgezeichnete Risikofähigkeit und intakte Bilanzstrukturen verfügt.“ Fritz Ammann, seit 1. Januar 2005 neuer Präsident des Verwaltungsrates der Valora Holding AG, spricht von einem Jahr, „in dem die Resultate der eingeleiteten Neuausrichtung erst teilweise sichtbar sind. Das Jahresergebnis 2004 ist zwar ein Meilenstein in einem langfristig angelegten Veränderungsprozess, mit der Profitabilität sind wir aber noch nicht zufrieden.“

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