NH Hoteles

Golden Tulip Worldwide verkauft

Die spanische Hotelgesellschaft NH Hoteles, Madrid, hat das Franchiseunternehmen Golden Tulip Worldwide, das Hotels der Marken Golden Tulip und Tulip Inn im Franchise betreibt, verkauft. Die spanische Gesellschaft hatte erst im vergangenen Juni das Lizenzgeschäft für etwa zwei Mio. US-$ von Pegasus Solutions, Dallas, gekauft. Über ein Management-Buy-Out wurde das Franchisegeschäft nun an das neu gegründete gemeinsame Unternehmen von Golden Tulip Hotels, Hilversum, und der Düsseldorfer Hotelkooperation Top International Marketing GmbH veräußert. An der gemeinsamen Gesellschaft, die unter dem Namen Golden Tulip Top Hotels BV firmiert, hält Top International 33 Prozent und Golden Tulip 66 Prozent der Aktien. Insgesamt verfügt das Partnerunternehmen nun über 500 Häuser. Hans W.R. Kennedie, Golden Tulip Managing Director in den Niederlanden, wird weiterhin die Franchisegruppe führen. NH Hoteles begründet den Verkauf mit der Entscheidung, seine Aktivitäten künftig auf die Marke NH konzentrieren zu wollen. Die Golden Tulip und Tulip Inn Hotels, die sich im Besitz und Betrieb von NH Hotels befinden, sollen innerhalb diesen Jahres in die NH-Marke integriert werden. Die NH-Gruppe betreibt nach der Übernahme der holländischen Hotelgesellschaft Krasnapolsky im Juli 2000 mehr als 184 Hotels in 17 Ländern. Momentan führt NH Hoteles Übernahmegespräche mit der deutschen Astron Hotels & Resorts, München. Aus dem Münchner Unternehmen wurde die Gespräche bestätigt. "Für unsere geplante Expansion sind wir mit weiteren Gesellschaften im Gespräch", teilte Gabriele Burgio, Chairman und CEO bei NH Hoteles, mit. Im Geschäftsjahr 2001 erwirtschaftete das Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 762 Mio. Euro ein 38-prozentiges Plus gegenüber Vorjahr, was unter anderem auf die Krasnapolsky-Übernahme und den Kauf der mexikanischen Krystal-Gruppe im Juli 2001 zurückzuführen ist. Die Umsätze des Konzerns im Bereich Hotel lagen in 2001 bei 692 Mio. Euro. Die durchschnittliche Auslastung lag mit 70 Prozent rund drei Prozentpunkte niedriger als im Vorjahreszeitraum.



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