Frankfurt

Grand Hyatt in der Innenstadt?

Die Entwicklung des Frankfurter Luxushotelprojekts auf dem Gelände des ehemaligen Bundesrechnungshofes schreitet voran: Als Betreiber des Fünf-Sterne-Hotels zwischen Berliner Straße, Kornmarkt und Bethmannstraße ist nun Hyatt International im Gespräch.

"Das Hotel wird derzeit als Grand Hyatt geplant. Wir verhandeln über letzte Details der Planungen", teilte Franz-Josef Liebing, Vorstand der Eurogrund Hotelprojekt-Entwicklungsgesellschaft, mit.



Das geplante Grand Hyatt, das von dem Frankfurter Architektenbüro Jourdan & Müller PAS entwickelt wird, soll über rund 372 Zimmern und Suiten, Restaurants und einen Fitness- und Wellnessbereich verfügen. Bauherren und Investoren des Hotels mit einer Bruttogeschossfläche von rund 28.500 qm sind die Eurogrund Hotelprojektentwicklungs AG, eine Tochtergesellschaft der Eurogrund AG mit Sitz in Mannheim und Berlin, und das Partnerunternehmen Wolf und Partner GbR, Worms. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben von Eurogrund-Vorstand Liebing rund 130 Mio. Euro.

"Die Entkernung des denkmalgeschützten Teils der früheren Behörde haben bereits begonnen, der nicht denkmalgeschützte Westteil kann abgerissen werden", so Liebing.



Die Frankfurter Architekten hatten einen gegenüber der Bauvoranfrage leicht überarbeiteten Entwurf Anfang Juli dem Planungsausschuss der Stadt Frankfurt vorgelegt. Die Veränderungen seien notwendig geworden, da die Hyatt Gruppe ein anderes Konzept verfolge als der ursprünglich vorgesehene Mönchengladbacher Hotelbetreiber Dorint (siehe NGZ-Der Hotelier 6/2002).

Die Änderungen sehen vor, dass der denkmalgeschüztze Haupttrakt um ein Staffelgeschoss aufgestockt wird. Außerdem hat Jochem Jourdan ein gewellltes Dach im 50er Jahre Stil entworfen und plant eine Hotelfassade in rotem Sandstein. Nach Angaben der Projektentwickler liege man voll im Zeitplan.

"Wir werden noch in diesem Jahr die Grundsteinlegung realisieren, so dass mit einer Eröffnung des Hotel Ende 2005 zu rechnen ist", erklärte Liebing.

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