Hamburg

Grand Opening von Donna e Nonna

Am 21. Oktober feiern Mark Korzilius und sein neuer Partner Marc Uebelherr (Macher des Zoozie’s und anderer Münchner Gastronomieobjekte) die Eröffnung ihres ersten Donna e Nonna Ristorante in Hamburg. Das Konzept sei die "logische Weiterentwicklung" des Vapiano - von Korzilius entwickelter Fast-Casual-Vorreiter, inzwischen jedoch ohne Mitwirkung des Quereinsteigers unterwegs. Die Parallelen in Design, Küchenlinie und Produktionssystem sind unverkennbar, ergänzt durch eine ganze Reihe sinnvolle Neuerungen. Sprich: Auch an der Rothenbaumchaussee 76 setzt man voll auf transparent produzierte Frische in höchster Qualitätsanmutung zu ausgesprochen kundenfreundlichen Preisen. Allerdings wird die Erfolgsformel analog zum Großformat des Betriebes (180 Sitzplätze auf 300 qm, dazu bis zu 200 Plätze outdoor) wesentlich breiter interpretiert. Neben den adaptierten Bausteinen Pasta (16 Items in vier Preisklassen zu 5,6,7 und 8 Euro), Pizza (12 Items à 5,6 und 7 Euro), Salaten (2,50/6,50 /8 Euro) und Dolci (3-4 Euro) stehen zusätzlich je 3 mediterran inspirierte Fisch- (9/10/11 Euro; z. B. Knurrhahn-Filet mit Kartoffel-Oliven-Ragout) und Fleischgerichte (10/11 Euro; z. B. Kalbsbäckchen oder Roastbeef) zur Auswahl. Interessant belegte Bruschette (pro Scheibe 0,40-1,50 Euro), offeriert an der Pizzatheke, sowie eine Saftbar mit ca. 10 frisch gepressten Säften (3/4 Euro) runden das Ganze ab. Alles wird dank eines mehrstufigen In-house-Conveniencesystems (vorportionierte frische Pasta aus der voll einsehbaren Pasta-Manofattura; teilweise morgens vorgegarte Beilagen) binnen maximal drei Minuten individuell vor den Augen des Gastes zubereitet. Das Design setzt auf den bewährten Mix aus geradliniger, cooler Ästhetik, Authentizität und heimeligen Wohlfühlelementen. So verbreitet ein echter Kamin in der großzügigen Lounge-Ecke (25 Plätze) Kuschelfeeling, und am Eingang begrüßen zwei Olivenbäume nicht nur Mitglieder der Toskanafraktion. Für Gäste, die auch beim Essen gemütlich sitzen wollen, gibt es auf einem kleinen Podest Tische mit rund 40 Plätzen - auch das anders als im Vapiano. Das gesamte Investitionsvolumen: gut 600.000 Euro. Bekannt und bewährt ist das Bezahlen am Ausgang via Chipkarte. Innovativ kommt dagegen der Angebotsbaustein 'Tender to Bar' daher: kleine Trolleys mit Modulaufsätzen, dank derer der Gast in der Lounge oder auf der Terrasse selbst sein Bier zapfen kann, Espresso kochen oder eisgekühlten Champagner einschenken. Auch in punkto Kaffeezubereitung wagen sich Korzilius/Uebelherr mit dem System Nespresso Professionell (einzeln portionierte Pads) auf Neuland. 20 Mitarbeiter, davon 14 fest angestellt, bilden zum Start die Kernmannschaft. Geöffnet ist montags bis samstags von 10-24 Uhr, sonntags von 10.30-22 Uhr. Der Businessplan kalkuliert - "nach einer gewissen Anlaufzeit" - mit 500 Gästen pro Tag, das entspricht bei einem geschätzten Durchschnittsbon von 9 Euro einem Mindestjahresumsatz von rund 1,6 Mio. Euro. In sechs Wochen mischt sich Donna e Nonna obendrein unters Volk: Zwei Piaggi sollen dann vor U-Bahnstationen, auf Events, Märkten und anderen wechselnden Standorten in der City Croissants, Kaffee, Sandwiches, Pizza und Pasta verkaufen. Der zweite Betrieb des Duos befindet sich in Vorbereitung, voraussichtlicher Start: April 2005. Internet-Site kommt demnächst.

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