Frankfurt/M.

Gregor Meyer und Mario Lohninger werden Partner

Für die Rhein-Main-Metropole eine große Nachricht: Für sein Restaurant Holbein’s im berühmten Städel Museum präsentiert Gregor Meyer (40) ab Mitte August 2012 Mario Lohninger (39) als gastronomischen Partner und Küchenchef. Die neu gegründete Betriebsgesellschaft nennt sich Meyloh GmbH, es geht um einen einzigartigen Standort, welcher im Feinkost- und Foodservice-Portfolio der Frankfurter Unternehmerfamilie Meyer einen Spitzenplatz hat.

Das wunderschöne Glashausrestaurant entstand vor 13 Jahren und hat damals in Deutschland auch den Blick der Fachwelt auf Museumsgastronomie gerichtet – nicht als Cafeteria verstanden, sondern als Chance für ein Spitzenlokal, also eine Konstellation, wie man sie aus New York City und London kennt.

Das Holbein’s wurde schnell eines der herausragenden Restaurants der Stadt, die überwiegende Zeit mit Küchenchef Jo Ballmann, der jetzt in den Frankfurter Airport Club wechselt.

Gregor Meyer: „Ich halte Mario Lohninger für einen der besten Köche Deutschlands. Sein Küchenstil ist sehr kosmopolitisch und zeitgemäß zugleich.“ Er war und ist bekennender Fan der Restaurants Micro und Silk im Cocoon Club in Frankfurt-Fechenheim, die Lohninger jetzt schließt, Ende Juli wird das letzte Menü serviert. Sein Restaurant Lohninger auf der Schweizer Straße behält der Österreicher bei.

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Fürs Holbein’s ist ein sanftes Facelifting der Räumlichkeiten angesagt, dann soll nach einer kurzen Schließungszeit im August wiedereröffnet werden. Und zum kulinarischen Neustart am Museumsufer wird Lohninger seine besten Köche aus den Restaurants Silk und Micro mit an den Herd bringen.

Auch er voller Elan für sein neues Schaffensgebiet: „Als ich 2004 aus New York nach Frankfurt kam, war das Holbein’s eines der ersten Restaurants, das ich besucht habe. Ein stimmiges Gesamtkonzept. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Gregor Meyer eine neue Ära in diesen wunderschönen Räumen einläuten und gestalten zu können.“

Das neue Holbein’s Küchen-Konzept sieht mit einem ’Bar Room Menu’ am Mittag ein Businesslunch-Angebot (Suhsi, Wok-Kreationen, Salate und Tagesgerichte) vor, gleichzeitig feine Snacks und hausgemachte Meyer-Spezialitäten. Es gilt, sowohl den Museumsbesuchern als auch anspruchsvollem Geschäftspublikum gerecht zu werden.

Abends dann ein ’Dinner Room Menu’ mit vielen erstklassigen Gerichten. In dieser standortbedingten, partiell unterschiedlichen Ausrichtung liegt die Herausforderung im Holbein’s.

Im Städel hängen die Bilder großer Meister. Mit der kürzlich erweiterten Sammlung, die in den Gartenhallen bewundert werden kann, hat sich das ehrwürdige Museum definitiv einen Platz unter den führenden Museen Mitteleuropas gesichert. Dazu passt Oscar Wildes’ berühmte Maxime – für Holbein’s: „Ich habe einen ganz einfachen Geschmack – ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“ Lohninger: „Meine Stärke beim Kochen ist das Weglassen von allem, was überflüssig ist.“

Meyer ist im Großraum Frankfurt mit zwei Feinkost-Geschäften, zwei Restaurants, einem KochWerk, Eateries im Airport sowie Eventcatering die lokale Genussmarke schlechthin. Im letzten Jahr insgesamt 22,5 Mio. € Erlöse (+11,8 %). Gregor Meyer führt das Familienunternehmen in dritter Generation.

www.meyer-frankfurt.de



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