München

Größte Disco Europas unter der Erde

Die größte Disco Europas soll nach Plänen des Münchener Gastronoms Dierk Beyer am neuen Busbahnhof der bayerischen Landeshauptstadt entstehen - und zwar unterirdisch. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Bis zur Fußball-WM 2006 will der Chef der Craft AG, in München bekannt als Betreiber der Großraumdiscos Nachtgalerie und Freudenhaus, demnach gemeinsam mit der Geag AG, dem Hauptinvestor des ZOB, einen zwei Stockwerke und zehn Meter unter der Erde liegenden, 2.600 qm großen Tanz-Tempel für bis zu 2.400 Besucher bauen. Die Nachtgalerie steht bereits auf dem Gelände des zukünftigen ZOB, wird aber demnächst abgerissen und bis 2006 in ein Provisorium umziehen. Den Standort wollen sich die Macher nach Angaben der SZ jedoch nicht entgehen lassen. Die unterirdische Nachtgalerie der Zukunft werde sich jedoch deutlich von der bisherigen unterscheiden: Mit barocken Säulen, einem VIP-Bereich und einem gläsernen Foyer mit Chill-out-Area über der Erdoberfläche wolle man sich von Mitbewerbern wie der Mega-Disco 4004 an der Landsberger Straße abheben. Wegen der kostspieligen, aber notwendigen erheblichen Sicherheitsvorkehrungen soll auf teure Materialien bei der Einrichtung verzichtet werden. Er rechne mit 7.000 bis 8.000 Besuchern, sagte Beyer der Zeitung. Ein Überangebot an Riesendiscos im Jahre 2006 fürchte er nicht: "Der Markt dafür ist in München vorhanden", zitiert ihn die SZ. www.nachtgalerie.de www.sueddeutsche.de

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