Zenzakan

Gutes Pilotjahr, viel gelernt


Die große Geburtstagssause ist vorbei, das zweite Geschäftsjahr des ersten Pan-Asian Supperclubs Deutschlands angebrochen. „Wir haben uns prima geschlagen, viel experimentiert und gelernt“, so Zenzakan-Betreiber Christian Mook über das Pilotjahr.

Mit seinen XL-Maßen von rund 2.000 qm Fläche nicht eben ein wendiges Kleinkaliber, sei das Zenzakan problemlos in die Wintersaison 2009/10 gestartet. Selbst an traditionell schwachen Tagen wie Montag und Dienstag habe das 170-Plätze-Restaurant in Frankfurts Innenstadt fast nie weniger als 100 Gäste gezählt, so Mook. Am starken Wochenende sind es bis zu 250 Gäste/Tag. „Einzig der Sommer ist nicht so toll angelaufen. Leider waren wir mit unserer Terrasse etwas spät dran, so dass wir draußen nicht so stark punkten konnten wie erhofft.“

Mittelpunkt der aufwändigen Outdoor-Inszenierung war ein mobiler, stilechter Robata Grill, umrahmt von 4 m hohen Terrakotta-Figuren, Wasserfall und Fackelbeleuchtung. Im Winter wird der Spezialgrill für japanische Spezialitäten – „damit gehören wir in Deutschland zu den Pionieren“ – vor allem bei Events genutzt. Apropos, die Lektion mit dem wohl größten Effekt: „Tatsächlich wird das Zenzakan mehr und mehr als Eventlocation wahrgenommen. Dieses Standbein hatten wir anfangs völlig unterschätzt. Mittlerweile gehen bei uns monatlich mindestens zehn Veranstaltungen über die Bühne, kümmern sich zwei Vollzeitkräfte um Akquise und Organisation“, berichtet Mook. „Die kleinsten Events beginnen bei 20 Personen, aber wir haben auch schon mit 600 Leuten den Laden gerockt. Bisheriges Highlight war eine ’James-Bond-Motto-Party’ mit mehreren hundert Teilnehmern, inklusive Aston-Martin-Showroom, Kung-Fu-Kurs, Casino und Stuntshow.“ Um das Zenzakan noch interessanter für Abend-Events zu machen, wurde in den vergangenen Monaten in weitere Veranstaltungs- und in Disko-Technik investiert.

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Noch ein wesentlicher Lernschritt: „Mein These, dass ein Supperclub qua Definition dunkel sein muss, deckt sich leider nicht mit dem Massengeschmack. Wir haben entsprechend reagiert, mit neuen Lampen und mehr Spots das Zenzakan deutlich aufgehellt.“ Und kulinarisch? Die Karte sei deutlich japanischer und fleischfokussierter geworden, zu Lasten chinesischer Spezialitäten und Geflügelgerichte. Zudem wurde das Sushi-Angebot stärker betont und ausgebaut. Darüber hinaus hat Mook sein Sortiments- und Preisgefüge neu justiert. So kosten nun, mit Ausnahme von Kobe-Rind und Hummer, alle Hauptgerichte zwischen 18,90-29,90 EUR. Ebenso soll die Weinauswahl von rund 200 Positionen spiegeln: „Wir können beides – preiswert und Highend, gediegen und exotisch.“

Auch wenn Mook mit seinem Umsatz im ersten Betriebsjahr zufrieden ist, der Anspruch bleibt: „Wir wollen weiter experimentieren, neue, attraktive Nischen finden und damit unseren Pionierstatus in Deutschland ausbauen.“

www.the-steakhouse.de/zenzakan

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