Klinik & Heim

HELIOS übernimmt en-süd Klinikum

Mit Entscheidung vom Freitag hat die Gesellschafterversammlung der en-süd Klinikum gGmbH, Schwelm, dem Verkauf von 100 Prozent der Geschäftsanteile an die Helios-Kliniken GmbH zugestimmt (www.helios-kliniken.de). Bereits am Vortag hatten sich die Räte der Städte Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm für die Privatisierung ausgesprochen. Der Gesamtkaufpreis beträgt inklusive übernommener Verbindlichkeiten 6,5 Mio. Euro. Für die kommenden Jahre hat Helios Investitionen von weiteren 8,0 Mio. Euro zugesagt. Das 423-Betten-Haus wird durch den Trägerwechsel Teil der Helios-Kliniken-Gruppe, die damit auf 23 Häuser in Deutschland und Österreich mit einer Gesamtkapazität von über 7.500 Betten anwächst. Als zweitgrößtes privates Klinikunternehmen in Deutschland rechnet Helios mit einem konsolidierten Jahresumsatz für 2003 von 900 Mio. Euro. Die Zahl der Beschäftigten steigt auf rund 13.500, die stationären Patientenbehandlungen auf jährlich 260.000. Das Helios-Klinikum in Schwelm ist mit dem Trägerwechsel neben dem Helios-Klinikum Wuppertal (1.006 Betten) und dem St.-Josefs Hospital Bochum-Linden (189 Betten) die dritte Helios-Klinik in Nordrhein-Westfalen. O-Ton von Helios-Geschäftsführer Uwe Drechsel: "Die medizinischen Leistungen im Schwelmer Klinikum passen sehr gut in das Leistungsangebot unserer Gruppe. Wir werden auch die regionale Zusammenarbeit unserer Kliniken in Bochum, Schwelm und Wuppertal fördern und erwarten hieraus positive Synergieeffekte. Auf das in uns gesetzte Vertrauen durch die Städte Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm sind wir stolz und sehen hierin eine besondere Verpflichtung für die Zukunftssicherung des Schwelmer Klinikums."



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