Servicestudie Pizza-Lieferservice

Hallo Pizza ist Gesamtsieger

Schnelle Lieferung, warmes Essen und leckere Zutaten – das sind die entscheidenden Faktoren bei der Pizzabestellung. Welcher Service und welche Preise den Kunden erwarten, untersuchte jetzt das Deutsche Institut für Service-Qualität. Die Marktforscher analysierten verdeckt sechs überregional tätige Lieferketten in Berlin, Hamburg und München.

Gesamttestsieger und damit überregional bester Pizza-Lieferservice 2011 wurde Hallo Pizza. Das Unternehmen zeigte den besten Service bundesweit und wurde auch Gesamtsieger in Berlin und Hamburg. Mit dem besten Produktangebot landete Joey’s überregional auf Platz zwei. Dritter wurde Call a Pizza und erreichte in allen Städten ein Top Ergebnis beim Service. Bester Lieferservice in München wurde Blizzeria. 

 

Gesamtergebnis überregional
R* Unternehmen  

1.

Hallo Pizza  

2.

Joey's  

3.

Call a Pizza  

4.

Smiley's  

5.

Blizzeria  

6.

Pizza Max  
     
Ergebnis Service überregional
R Unternehmen Punkte**

1.

Hallo Pizza 77,7

2.

Call a Pizza 75,7

3.

Joey's 74,9

4.

Smiley's 73,0

5.

Pizza Max 71,5

6.

Blizzeria 70,7
     
Ergebnis Angebot überregional
R Unternehmen Punkte**

1.

Joey's 70,6

2.

Hallo Pizza 68,9

3.

Blizzeria 64,1

4.

Pizza Max 57,9

5.

Smiley's 55,0

6.

Call a Pizza 48,3


* Die Rangfolge ergibt sich aus der Zusammenführung erreichter Punkte und normierter Werte in den Bereichen Service und Angebot. Beide Teilbereiche fließen mit jeweils 70 und 30 Prozent in das Ergebnis ein.

** Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (100 Punkte sind maximal erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.


Insgesamt zeigten die Pizza-Lieferanten einen guten Service. „Am Telefon punkteten die Mitarbeiter mit Freundlichkeit, jedoch weniger mit Kompetenz“, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts. Defizite zeigten sich bei den Fragen zu den Inhaltsstoffen und Unverträglichkeiten. „Wer sich zu Analogkäse, Allergenen oder Bio-Produkten informieren möchte, findet auf den Internetseiten der Lieferdienste aber gute Informationen“, fügt Hamer hinzu.

Lediglich 52 % der im Test gelieferten Pizzen wurden als schmackhaft bewertet. Den Pizzen fehlte es an Frische oder Würze, sie waren zu fettig oder die Hauptzutaten waren als solche nicht zu schmecken. Im Durchschnitt erreichte eine Bestellung den Kunden immerhin nach 32 Minuten. Fast alle Pizzen wurden zumindest warm ausgeliefert, knapp die Hälfte sogar noch heiß.


Größte Preisunterschiede im Test wurden bei der vegetarischen Pizza verzeichnet. Wer hier Preise vergleicht, kann bis zu 34 Prozent sparen. Bei der Salami Pizza dagegen bestanden kaum Preisdifferenzen. Die Produktanalyse zeigte, dass nur ein Lieferdienst Bioprodukte anbot. Jedoch gab es bei allen Unternehmen neben Pizza auch Pasta, Salat, Pizzabrötchen und Baguette. Zwei Drittel der Unternehmen boten kostenlose Zusatzzutaten wie zum Beispiel Kräuter, Knoblauch oder Soßen.

In der Studie mit 190 Servicekontakten wurden der Service, die Produktauswahl und die Preise analysiert. Im Fokus der Serviceanalyse stand die Lieferqualität. Hierfür wurden unter anderem Lieferdauer, Geschmack und Temperatur der Speisen sowie Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter bewertet. Zusätzlich flossen die Ergebnisse des Telefon- und Internet-Tests in die Bewertung ein. Für die Studie wurden in jeder Stadt je vier Liefer- und Telefon-Tests pro Lieferkette durchgeführt. Zudem wurden die Internetseiten der getesteten Unternehmen umfassend analysiert.


Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen.

www.disq.de




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