Winter

Hamburg freut sich aufs eisige Alstervergnügen

Auf der Hamburger Außenalster liegt erstmals seit 15 Jahren wieder eine Eisschicht von rund 20 cm - dick genug für ein Volksfest auf dem Eis. Am kommenden Wochenende startet das Alstereisvergnügen mit dem vollen behördlichen Segen. Die Stadt erwartet mehr als 1 Mio. Menschen auf dem Eis. Die zur Verfügung stehenden Standflächen für private und gewerbliche Buden rund um das Wasser waren bereits kurz nach der Bekanntgabe gestern Abend ausgebucht.  

Bei der Vergabe der Plätze haben die Veranstalter darauf geachtet, dass jedes gastronomische oder sonstige Angebot - sofern es die Bewerbungen zuließen - nur einmal zu finden sein wird. Insgesamt 62 genehmigte Buden wird es geben: 40 am westlichen Ufer, zwölf am Ostufer sowie zehn im Bereich Kennedybrücke. Der Verkauf von Glühwein, Würstchen, Crêpes und anderem ist am Freitag von 12 bis 18 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr erlaubt. Anders als vor 15 Jahren werden diesmal aus Gründen der Sicherheit und Sauberkeit keine Buden und Stände direkt auf der Alster stehen. Die Standgebühr beträgt, je nachdem ob es sich um private oder kommerzielle Betreiber handelt, zwischen 150 und 900 Euro. Die Veranstalter müssen auch für die Müllentsorgung, den Winterdienst und das Aufstellen von Dixie-Klos sorgen.
Die Behörden rechnen mit einem Riesenansturm von Eiswanderern, Schlittschuhläufern und all jenen, die das City-Panorama einmal vom Wasser aus genießen wollen.

Meteorologen sagen fürs Wochenende ideales Winterwetter voraus - mit Sonnenschein und Temperaturen um minus drei Grad tagsüber. Und sie raten, die Gelegenheit zur Alsterbegehung beim Schopfe zu packen. Ab Anfang kommender Woche dürften die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen. Ein zweites Alstereisvergnügen am darauffolgenden Wochenende ist damit fraglich.

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