Blizzeria

Hartz-IV-Pizza - sorgt für Umsatzplus

Hartz IV zwingt viele Betroffene zum Sparen - und bringt zusätzliche Umsätze für clevere Gastronomen: Der Blizzeria Pizzaservice aus dem Raum Koblenz verkauft die ’kleine Margherita’ (Ø 20 cm) sehr erfolgreich für 1 Euro als ’Modell Hartz IV’ - "ohne Fragebogen und Darlegung der Einkommensverhältnisse" - und sorgt damit bei Kunden und regionaler Presse für Aufmerksamkeit.

Ursprünglich sollte die 1-Euro-Pizza im Rahmen der Aktion ’Blizz des Monats’ nur einen Monat lang als Sonderangebot im Programm der Franchisekette laufen. "Aber wegen des großen Erfolges werden wir bis Ende Februar verlängern", kündigt Blizzeria-Chef Stephan Jacobi an. Bereits im ersten Drittel des Januars ging die ’Reformpizza’ in allen fünf Outlets mehr als 1.000 Mal über die Theke. "Das ist bezogen auf den Gesamtumsatz in diesem Zeitraum in Höhe von ca. 60.000 Euro auf den ersten Blick nicht spektakulär, aber man muss wissen, dass jede dieser Hartz IV-Bestellungen, um den Mindestbestellwert in Höhe von 7,70 Euro zu erzielen, zwangsläufig begleitet ist durch Zusatzkäufe!", freut sich Jacobi. "Die Aktion und der daraus resultierende Bericht in der regionalen Presse, haben, gegenüber dem Vorjahreszeitraum, zu einem Umsatzanstieg in Höhe von ca. 30% geführt!"

Blizzeria gibt es seit 1987, seit 2002 werden die fünf Filialen von Franchisenehmern betrieben. Der Umsatz 2004 lag bei 1,6 Mio. Euro netto. Das Ziel für 2005 sind fünf Neueröffnungen im gesamten deutschsprachigen Raum.

www.blizzeria.de

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