Salzburg

Healthy Fast-Food for Take away

Mit drei Outlets in Salzburg und einem in Innsbruck ist das Fast-Food-Konzept ’drive in! indigo’ und ’go! indigo’ derzeit präsent. Gesundheitsappeal inklusive. Ein fünfter Store des jungen Self-Service-Systems soll Ende des Jahres in Salzburg hinzukommen. Heiner Raschhofer, Geschäftsführer und Motor des gesundheitsorientierten Take-away-Systems will seinen Gästen ein zwar schnelles Essen bieten - allerdings in neuer Definition. Indigo setzt auf den Gästewunsch nach Wohlgefühl, Lebensfreude und Gesundheit.



Entsprechend offeriert die Speisekarte ein komplexes Repertoire an frischem, gesundem, vitamin- und mineralstoffreichem Fast-Food. Und das täglich - ohne Ruhetag. Damit will man den Beweis liefern, dass schnelles Essen und gesunder Genuss keine Gegensätze sein müssen. Das Angebot im Detail: breakfast, menues, daily specials, sandwiches, burger, soups, sushi, salads, rolls, veggies, fruits, bakery, frozen joghurts, vitamins, coffee, tea & drinks. Übrigens alles frei von Farb-, Konservierungsstoffen, chemischen Zusätzen und Bindemitteln. Ebenso tabu: Mayonnaise. Als Angebotshighlight und Renner haben sich Veggies und Sushi etabliert. Bei den Suppen zählen eindeutig die ’Magische Kohlsuppe’ und die Tomaten-Kokos-Variante zu den am häufigsten konsumierten.



"Unsere Zielgruppe umfasst Menschen mit minimalem Zeitbudget (von Office- über Lifestyle- bis Sporty-People), aber maximaler Lust auf ausgewogene Ernährung - in erster Linie Menschen zwischen 10 und 50 Jahren, davon ca. 40 % Männer und 50 % Frauen", so Raschhofer. Bei 8 % liegt der Durchschnittsbon pro Gast, die Schmerzgrenze variert von 5 % für Studenten und 15 % für Business-Kunden. Binnen drei Minuten hat ein Take-away-Gast den Store wieder verlassen. Dass der Verzehr klar dominiert, zeigt die F&B-Relation von 75:25. Rund 500.000,- Euro setzten die beiden Salzburger Outlets Zentrum Herrnau und Rudolfskai von August (Eröffnung) bis Dezember 2002 um. Im Februar 2003 folgten der ’Drive in’, Herrnau, und der Innsbrucker Betrieb - für 2003 hat man sich 1,2 Mio. Euro auf die Fahnen geschrieben.

Übrigens: Produziert wird zentral; die über ein Online-Kassensystem vernetzten Stores werden täglich frisch beliefert. Bis Ende 2004 haben sich Raschhofer und seine 22 Mitarbeiter zum Ziel gesetzt, nach München zu expandieren und mit Franchising zu starten.




stats