München

Hermann Haberl stirbt mit 71 Jahren

Er gehörte zu den Großgastronomen der bayerischen Hauptstadt. Bei der Jubiläums-Wiesn im vergangenen Jahr war er noch dabei – wie immer als Wirt der Ochsenbraterei. Seine Wiesn-Wirte-Kollegen sind tief bestürzt.
„Dabei hatte es Hermann Haberl geschafft, aus kleinen Verhältnissen quasi zum Olmyp der Münchner Gastronomie aufzusteigen. Über Jahrzehnte hinweg war er einer der bedeutendsten Gastronomen der Landeshauptstadt.“ So kommentiert die Süddeutsche heute. Hermann Haberl ist am Samstag nach einem Abendessen mit seiner Frau in Kassel überraschend gestorben. Er war 71 Jahre alt.

Hermann Haberls Aufstieg begann mit den Olympischen Spielen 1972. Er erhielt den Auftrag, die Verpflegung von 6.500 Journalisten zu übernehmen. Sein Imperium vergrößerte sich in den 80er und 90er Jahren immens. Vor einiger Zeit wurde ein Teil davon verkauft, den anderen übernahm Tochter Antje Schneider (knapp 40 Mio. € Jahreserlöse). Von der Ochsenbraterei auf dem Oktoberfest wollte er sich nicht trennen – die blieb seine und Tochters Sache gemeinsam.

Unter Kollegen galt er als gemütlich, fair und menschlich.

www.ochsenbraterei.de

www.haberl.de



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