Berlin

Hooters mit drei Rekorden in der ersten Woche

In der ersten Woche erzielte das neu eröffnete Hooters-Restaurant in Berlin (S-Bahnhof Tiergarten) über 150.000 € Nettoumsatz. Will heißen, im Schnitt täglich über 20.000. Am Donnerstag, den 16. Juli, war große Eröffnungsparty, freitags dann ging es mit Umsatz machen los. Und wie!


Michael Rennig, Vorstand der Wings of Germany AG/Hooters Deutschland: „Wir konnten in dieser ersten Woche gleich drei interne Rekorde brechen: nämlich höchster Tages- und höchster Wochen-Umsatz aller Hooters-Restaurants international. Und mit über 3.000 Gästen am besten Tag – auch das eine neue Bestmarke.


Unser vierter deutscher Betrieb hat voll eingeschlagen, jetzt folgt ein heißer Herbst mit nächsten Eröffnungen in Aachen, Frankfurt, Karlsruhe usw.“ Total begeistert ist Rennig auch vom Durchschnittsbon in Berlin, er liegt bei 16,80 € brutto. Deutlich über den Erwartungen. Und wie das im Sommer so ist, fallen 65 % der Erlöse auf Beverages und 35 % auf Food. Beverages heißt hier in erster Linie Bier.



Der Betrieb wurde auf 1,200 hl Bier pro Jahr veranschlagt. Das dürfte man locker schaffen, denn in dieser ersten Woche verkaufte Hooters an einem Tag über 20 hl. „Dabei geht die Tendenz zum Großgebinde.“



Die Pitcher-Offerte mit 1,5 l Inhalt und 10,50 € Verkaufspreis ist Top-Seller im Bier-Sortiment.



Unter den Top 5 Verkaufsartikeln – sowohl Anzahl als auch Umsatz – befindet sich gleich dreimal Bier. „Wir sind eines der Bier-affinsten Konzepte, die es gibt. Bierumsatz hat viel mit Geselligkeit zu tun und der Geselligkeitsfaktor ist groß bei Hooters.“ Bei einer Pitcher-Bestellung kommen automatisch vier Gläser mit auf den Tisch. Da entsteht Kommunikation und in aller Regel folgt schnell auch eine nächste Bestellung.



Für ihre Expansion hat die Wings of Germany AG eine strategische Allianz mit Radeberger geschlossen, in Aachen wird es Bitburger geben. Existierende Betriebe auch mit Beck’s und Warsteiner.



Ganz klar, das Restaurant in Berlin mit 180 Sitzplätzen indoors und über 700 im Außenbereich ist sommerlastig.



Doch Rennig und Hans-Peter Wodarz, Statthalter der Marke in der Hauptstadt, wollen auch die Wintersaison hochgradig inszenieren. Man hat bereits für 2009/10 ein umfangreiches Event-Programm erarbeitet und angeschoben. Unter anderem soll es in Berlin im Außenbereich von Hooters den 1. amerikanischen Weihnachtsmarkt geben „ein bisschen schräg, ein bisschen kitschig“ – attraktive Besuchsanlässe sind das A und O umsatzstarker Gastronomie.



Hooters startete im November 2005 in Neuenkirchen. Es folgten zum Jahreswechsel 2007/08 Bochum und im Herbst 08 Düsseldorf. In den USA ist das Konzept – American Food, Musik, Sportübertragungen und knapp bekleideten Servicekräften – längst eine Institution.



Losgelaufen war man im Oktober 1983 in Clearwater Beach in Florida. Heute, 25 Jahre später, existieren über 450 Restaurants in 26 Ländern.



Zu den Investoren zählen übrigens viele Ärzte, die die Sache in Florida kennengelernt haben. Und noch etwas, das eher überrascht: Im Publikum der Lokale sind Frauen durchaus nicht signifikant in der Minderheit.



www.hooters.com


www.wings-of-germany.de




Redaktion food-service/GW



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