Allensbach-Studie

Immer mehr Schüler zahlen mit Geldkarte

Die GeldKarte hat sich als Münzgeldersatz bei einem festen Kreis von Stammnutzern etabliert: Etwa 30 Prozent der GeldKarte-Besitzer zahlen regelmäßig Kleinbeträge mit dem Chip. Auch in den Schulmensen erfreut sich die GeldKarte zunehmender Beliebtheit, so das Ergebnis einer neuen, repräsentativen Allensbach-Umfrage, die im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. im Juli durchgeführt wurde. 54 Prozent der befragten Eltern mit schulpflichtigen Kindern äußern zwar noch die Befürchtung, dass die Karte von anderen missbraucht werden könnte. „Dabei handelt es sich aber vor allem um solche Eltern, die keine Erfahrung mit der GeldKarte in der Schulmensa haben. Die Sorgen dieser Eltern haben sich nicht bewahrheitet“, berichtet Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. Im Gegenteil: In den über 200 Schulen in Deutschland, die inzwischen den Chip in der Mittagsverpflegung einsetzen, sind sowohl Schüler als auch Eltern von der Bezahlung mit dem Chip überzeugt. Hier wissen die Eltern, dass niemand mit der GeldKarte Bares am Automaten abheben oder beliebig hohe Summen bezahlen kann. Denn nur das Prepaid-Guthaben von maximal 200 Euro können die Schüler ausgeben. Die GeldKarte ermöglicht es den Eltern zudem, sowohl Höhe des Guthabens als auch die Verwendung des Mittagsgeldes zu steuern. So zeigt die Allensbach-Umfrage: Eltern, deren Kinder an der Schule bereits bargeldlos ihr Mittagessen zahlen können, halten dies meist für eine gute Sache. Immer häufiger kommt die Karte auch in Betriebsrestaurants zum Einsatz: Knapp zehn Prozent der Befragten bezahlen mittags mit dem Chip. Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. www.Initiative-GeldKarte.de


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