München

In Gasteig bald Konzeptstart für ‚gast’

Ein neuer Stern geht auf am Casual-Dining-Himmel der Isarstadt: Ende April ist der Konzeptstart für ‚gast’ geplant. Mitten im Münchner Kulturzentrum Gasteig entsteht auf rd. 500 qm Gastraumfläche eine neue Spielart innovativen Fresh Frontcookings – für das wachstumsfreudige Betriebstypen-Genre stehen Benchmark-Namen wie Wagamama oder Vapiano.



Die Münchener Szenegastronomen Uli Springer und Marc Übelherr (Café Reitschule, Zoozies, Gasteig Kult & Speise) haben allerdings kein simples Me-too im Sinn. Ihre Formel nimmt Komponenten wie Counterservice mit à la minute-Produktion der bestellten Gerichte direkt vor dem Gast auf, setzt jedoch auf Fusion Food bzw. die Kombination von Italien (Pasta, Pizza) und Asien (Wokzubereitungen mit Reis- und Glasnudeln). Außerdem: Salate mit diversen Toppings (Fleisch, Fisch). Das Preisband soll zwischen 5 und 8 EUR liegen. Pasta und Pizzateig werden inhouse in der einsehbaren Manufattura gefertigt, bezahlt wird – Vapiano lässt grüßen - via Chipcard beim Verlassen des Restaurants.



Die gast-Macher haben sich für zwei freistehende Kochinseln statt Online-Lösung entschieden: Macht insgesamt sechs Kochstationen, plus eine separate Pizzastation (auch Vorspeisen, Bruschetta, Desserts) – die dann wieder mit ‚Rückendeckung’. Logistisch wie technisch aufwendig, doch mit stark erhöhtem Erlebnis- und Atmosphärefaktor. Weiterer Angebots- und Wohlfühlbaustein: eine ebenfalls freistehende Bar mit Sitzmöglichkeiten sowie ein integrierter Loungebereich mit Kuschelmöbeln. Ansonsten: anthrazitfarbener Boden, lange Holztische und kräftige, warme Farben. Nicht fehlen darf ein integrierter, erhöhter Lounge-Bereich – gut für den Überblick und das Sehen & Gesehen Werden.



Neben 180 Innen- stehen jenseits der lichten Glasfassade auch bis zu 150 Terrassenplätze zur Verfügung. Wie sich die Kartenlösung in der Freiluftsituation bewährt, wird spannend zu beobachten sein. Outdoors sollen dann Getränkebar und Eisstand für Mehrumsatz sorgen, experimentieren will man auch mit abendlicher Teil-Umstellung auf Fullservice. Täglich von 11 bis 1 Uhr will ‚gast’ vornehmlich Kulturbegeisterte, Anwohner sowie Szenevolk ansprechen.



In Kürze soll auch das Kochbuch zum Konzept erscheinen: Mit gast-Rezepturen, entwickelt vom Kölner Sternekoch Patrik Jaros. Multiplikation der Formel ist vorgesehen – und zwar ausschließlich in Eigenregie.

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