Trend aus Schweden erreicht Hamburg

In der Mittagspause zum Lunch Beat

In der Mittagspause das Tanzbein schwingen und zwischendurch eine Kleinigkeit essen. Lunch Beat, der Trend aus Schweden, ist jetzt auch in Deutschland angekommen.
Zum ersten Lunch Beat kamen rund 150 Musikfreunde in den Hamburger Club Fundbureau. Der Lunch Beat folgt gewissen Regeln, die von den schwedischen Erfindern rund um die 28-jährige Molly Ränge in einem Manifest dokumentiert sind. Musik vom Band ist tabu, ein DJ muss auflegen, Wasser gibt es für die Tanzenden umsonst, Drogen sind verpönt und ein Lunch Beat dauert nicht länger als eine Stunde.

Wie der Name vermuten lässt, gibt es nicht nur Party beim Lunch Beat, sondern auch etwas zum Essen. Im Fundbureau werden an einer Theke im Vorraum Suppen ausgegeben. Darüber hinaus gibt es kleine Sandwiches aus Reis. Erfrischung liefern ausschließlich alkohlfreie Getränke. 

Wer seine Mittagspause auf diese Art aktiv verbringen will, zahlt 12 Euro Eintritt in den Club. Die Hälfte davon geht immer an ein Charity-Projekt. Bei der Hamburger Premiere war es die Trinkwasserinitiative Viva con Agua de Sankt Pauli. Der Verein betreibt seit 2005 professionelles Fundraising zur Finanzierung von Trinkwasserprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika.
    

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