GV-Studie

Investitionsbereitschaft unverändert hoch

Knapp 60 Prozent der GV-Betriebe planen für 2006 größere Investitionen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ’GV-Barometer 2006’ anlässlich der nächsten Internorga (3. bis 8. März). Die zum fünften Mal von Roland Berger Market Research im Auftrag der Hamburg Messe erhobene Studie untersucht das Investitions- und Innovationsklima in der GV und gibt ein wichtiges Stimmungsbild der Branche. Während die Zahl der Betriebe, die kleinere Investitionen planen, im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist (von 14 auf 5 Prozent), bleibt der Anteil der Unternehmen, die größere Investitionen (zum Beispiel Kochanlagen, Kassensysteme, Spülmaschinen) planen, mit 58 Prozent unverändert hoch. Insgesamt liegt die Investitionsbereitschaft im Business-Bereich mit 65 Prozent etwas höher als im Care-Bereich (62 Prozent). Das spiegelt sich auch im Budget wider: Im Business-Bereich verfügen 34 Prozent der Betriebe, die 2006 Investitionen planen, über ein Budget von mehr als 50.000 €, im Care-Bereich sind es 27 Prozent. Für die repräsentative Studie wurden bundesweit 301 Entscheidungsträger (in der Regel Küchenleiter) aus GV-Betrieben (154 Betriebsrestaurants, 82 Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken und Sanatorien) sowie 65 Seniorenheime), befragt. Im Business-Bereich sind allgemeine Anschaffungen (zum Beispiel Besteck, Geschirr) am häufigsten geplant (51 Prozent), gefolgt von (Groß-)Kochanlagen (36 Prozent) und Ausstattungen zur Warenpräsentation (25 Prozent). Im Care-Bereich richtet sich das aktuelle Investitionsinteresse auf allgemeine Ausstattungen (41 Prozent), Kochanlagen (29 Prozent) sowie Speisentransport- und Serviersysteme (26 Prozent). Mehr zur aktuellen Marktforschung lesen in der Februar-Ausgabe (Erscheinungstermin: 8. Februar) der gv-praxis.


stats