Airport Frankfurt

Italiener plant System

Im Büro-, Dienstleistungs- und Einkaufszentrum ’The Squaire’ am Airport Frankfurt präsentiert Calogero Gallo (mit Sitz in Königstein) gleich zwei Varianten seines neuen Konzepts: Tavo und Tavo to go. Damit geht Gallo einen Schritt in Richtung Systemgastronomie.


Das Quickservice-Restaurant Tavo bietet seinen Gästen auf 220 qm und knapp 119 Sitzplätzen schnelle italienische Küche: Pastagerichte werden nach einer Zubereitungszeit von insgesamt drei Minuten serviert. In speziellen Woks auf Induktionsplatten garen die Mitarbeiter die Nudeln plus zuvor ausgewählten Soßen. „Zum einen können wir dem Gast mit dieser Zubereitungsvariante sein Gericht schnellstmöglich servieren, zum anderen nehmen die Nudeln viel mehr Geschmack auf, wenn sie auf diese Art in der Sauce geschwenkt werden“, erklärt Gallo.

Von Pasta Arrabiata (6,50 €) über Pesto Genovese (7,50 €) bis zur Trüffelsoße für 9,50 € reicht die Bandbreite an neun Soßen für sechs verschiedenen Pasta-Formen. Hinzu kommen fünf unterschiedlich gefüllte Teigtaschen wie Tortelloni mit Ricotta und Spinat mit fünf passenden Soßen. Der Gast sucht sich seine Kombination aus, den Preis bestimmt die Soßen-Auswahl.

Fertig gebackene Pizzastücke (3,60-4,50 €) müssen nach der Bestellung lediglich 15 Sekunden in ein High-Speed-Gerät, eine Kombination aus Grill, Mikrowelle und Induktion.
Neben Salaten und Vorspeisentellern, die in einer gewissen Anzahl bereits vorproduziert in der Vitrine bereitstehen, kommt eine Spezialität bei den täglich bis zu 200 Gästen gut an: Tavoletta – gegrilltes hauchdünnes Rinderhüftsteak mit diversen Beilagen zum Preis von 9,50 €.

Der Anspruch des Konzeptes ist es, Geschäftsleuten, Reisenden und Flughafengästen ohne lange Wartezeit italienische Speisen in hoher Qualität zu servieren. Damit kein Stau an der Kasse entsteht, erhält der Gast nach seiner Bestellung einen Pager, der ihm anzeigt, wann er sein Essen abholen kann. Der Tavo-Durchschnittsbon beträgt 14 €.
Das Take-away-Konzept Tavo to go ist ebenfalls in The Squaire untergebracht und bereits seit Anfang April 2011 geöffnet. Verschiedene Pizzastücke, belegte Brötchen und Focaccias liegen bereit. Die Gäste können außerdem aus zwei Nudelgerichten (Lasagne und Canelloni) wählen, die lediglich erhitzt werden müssen. Der Standort ist Take-away-stark: 60 % des Umsatzes.

Das Design der beiden Tavos wurde zusammen mit der italienische Costa Group entwickelt. Die verwendeten Farben sind gedeckt und es wurde viel Wert auf authentisches italienisches und zeitloses Flair gelegt. Kupfertöpfe und -pfannen, Pflanzen und weitere Details sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in beiden Standorten. „Wir möchten unseren Gästen mediterranes Lebensgefühl vermitteln – 300 % Italy“ bestätigt Gallo.

Zwei Jahre lang hat Gallo an Tavo und Tavo to go gefeilt, die Abläufe systematisiert und ein Handbuch geschrieben.

Gallo betreibt im Standort The Squaire noch ein drittes Konzept, welches Mitte Oktober eröffnet. Lucullus Nero, eine moderne Restaurant/Lounge/Bar mit bekanntem Konzept aus dem ersten Restaurant am Frankfurter Westhafen und mediterranen Spezialitäten, neu interpretiert.

Sind alle Büroräume in The Squaire vermietet und haben die Hotels geöffnet, rechnen die Betreiber des Komplexes mit einer täglichen Frequenz von 10.000 Menschen, davon 7.000 Mitarbeiter in den Büros. Nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen erhält der Tavo-to-go-Standort eine deutliche Aufwertung: hier wird der Haupteingang des gesamten Gebäudes errichtet.

Die jährlichen Umsatzerwartungen setzt der Unternehmer für Tavo to go bei 500.000 € an, für Tavo und Lucullus Nero jeweils bei 1,5 Mio. € – vorausgesetzt die notwendige Frequenz im Gebäude wird erreicht. In die drei Betriebe hat er rund 1,8 Mio. € investiert.

www.tavo-feel.it


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