Frankfurt/M

Ivory Club feiert 5. Geburtstag

Im Restaurant-Imperium von Christian Mook ist es der umsatzstärkste von aktuell vier Betrieben. Von insgesamt 600 Sitzplätzen entfallen 150 auf den Ivory Club. Das im Spätherbst 2006 eröffnete Fine Dining-Lokal offeriert ’Contemporary Colonial Cuisine’. Der Schwerpunkt liegt auf indischer Küche, Steak-Offerten spielen eine gewichtige Nebenrolle.

„Im Ivory Club speisen Großwildjäger jeden Metiers und all diejenigen, die eine deftige, geschmorte indische Lammhaxe oder ein pikantes Tandoori Chicken nicht von der Tellerkante stoßen.“ Ein Hot Spot in Mainhattan für Publikum, das gerne stilvolle Eleganz sowie exzellentes Essen und beste Weine genießt.

Vorbilder für das Restaurant im englischen Kolonialstil fand der gastronomisches Quereinsteiger Christian Mook – eigentlich Kunsthändler – in London. In Deutschland hingegen wurde das Thema hochwertige indische Küche Mitte der Nuller-Dekade kaum bespielt. „Den Ausschlag gab, dass ich selbst mit Leidenschaft indisch esse!“

Als Mook vor 13 Jahren im Frankfurter Westend sein erstes Prime Steak House nach US-Muster eröffnete, beschritt er hierzulande noch kaum berührtes Terrain. Der 80-Sitzplätze-Betrieb wurde ursprünglich auf Morton’s getauft, heißt heute aber M-Steakhouse. Zwei Jahre später und wenige Gehminuten entfernt das Schwesterkonzept Surf’n Turf mit ebenfalls 80 Plätzen. Diesen beiden frühen Kultadressen für Anhänger bester Steaks folgte dann 2006 der Ivory Club. 2009 eröffnete das Zenzakan, verstanden als Pan Asian Supperclub, auf einer 2.000 qm großen Basement-Fläche in direkter Anbindung an den Inder. Der Schlemmer Atlas hat diese Asia-Lounge zum ausländischen Restaurant des Jahres 2012 gewählt, Preisverleihung war im Oktober auf Sylt.

Mainhattans Prime Steak-Matador Christian Mook spricht nicht über Umsätze. Doch dürften seine vier Fine Dining-Units gut über 10 Mio. € Jahreserlöse erzielen („mit Glück ein zweistelliges Plus fürs Jahr 2011“). So viel gibt er preis : Der Durchschnittsbon liegt zwischen 80 und 100 €.

Er beschäftigt rund 120 Mitarbeiter.

Der gut 40-Jährige will mehr. Voraussichtlich im 1. Halbjahr 2012 geht ein weiteres Konzept an den Start, und zwar in der Halle der Villa May. Dort entsteht eine authentische Brasserie und Oyster Bar. Pate standen Formeln wie Balthazar in New York und Bouchon in Las Vegas. Das neue Frankfurter Restaurant trägt den Namen Mon Amie Maxi – benannt nach der ersten Tochter Mooks.

Und die Speisekarte? Sie soll aus Klassikern der herzhaften Brasserie-Küche bestehen.

www.mook-group.de



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