Kinojahr 2007

Jahr unter Erwartungen

Mit 125,4 Mio. Besuchern kamen 8,2 % weniger in die deutschen Kinos als im besucherstarken Vorjahr. Der Umsatz ging im selben Zeitraum um 5,7 Prozent auf 767,9 Mio. zurück. Dennoch ist eher von Optimismus als von Kinokrise die Rede – ganz im Gegenteil zum schlechten Kinojahr 2005.

Jeder Einwohner ging statistisch 1,52 Mal ins Kino (2006: 1,66; 2005: 1,54; 2004: 1,90). Der Kino-Umsatz pro Einwohner Deutschlands betrug 2007 9,34 Euro, davon entfielen auf den Eintrittspreis 6,12 Euro. Das Gros der Differenz ist Foodservice-Sache.

Fast jeder 5. Besucher löste 2007 an der Kinokasse ein Ticket für einen deutschen Film. Insgesamt zählt die Republik 1.812 Spielstätten mit 4.832 Kinosälen und 836.500 Kinoplätzen.

Für die Ökonomie der Großkinos spielt Foodservice eine überragende Rolle – in erster Linie Softdrinks und Popcorn, zunehmend aber auch Gastro-Konzepte mit größeren und attraktiveren Programmen. Die Top 4: Greater Union, CinemaxX, Kinopolis, UCI. Zusammen stehen sie für rund 110 Mio. Euro F&B-Erlöse.


stats