Dehoga-Umfrage

Jecken trotzen der Krise

Trotz Wirtschaftskrise haben sich die Jecken an Rhein und Main den Spaß am Feiern nicht nehmen lassen, so das Ergebnis einer Umfrage. In der Bewertung des diesjährigen Karnevalsgeschäfts äußerten sich die Unternehmer ähnlich wie in den Vorjahren. Für drei Viertel verlief die am Mittwoch zu Ende gegangene Faschingszeit „zufriedenstellend“ (42,7 %) bis „gut“ (33,7 %). Jeder vierte Gastronom (25,7 %) begrüßte mehr Gäste als im Vorjahr. In 37,0 % der Betriebe blieben die Gästezahlen konstant. Ebenso viele Wirte (37,3 %) berichteten von einem rückläufigen Gästeaufkommen. Allerdings hat die Zahl der Umsatzverlierer zugenommen. 45,4 % der Unternehmer mussten Einbußen hinnehmen – teilweise in Höhe von zehn bis 30 %. Ein knappes Drittel (30,7 %) verzeichnete stabile Erlöse, 23,9 % setzten mehr um als 2008. „Gerade in Krisenzeiten wächst das Bedürfnis abzuschalten“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Dehoga Bundesverbandes, die vergleichsweise positiven Werte. „Angesichts täglich neuer Hiobsbotschaften in den Medien wollen die Menschen sich mal etwas gönnen und Spaß haben. Unsere Betriebe sind darauf bestens vorbereitet und bieten Urlaub vom Alltag.“ Die Aussichten für das laufende Jahr sind allerdings mehr wolkig als heiter. Jeder zweite Unternehmer (50,1 %) rechnet mit einem schlechteren Geschäft als im Vorjahr. Nur 14,7 % der Gastronomen blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten bessere Geschäfte. An der Dehoga-Umfrage zum Karnevalsgeschäft 2009 beteiligten sich insgesamt 617 Unternehmer. www.dehoga.de Redaktion food-service Wirtschaftskrise, Ernst Fischer, Dehoga Bundesverband


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