Sorat Hotels

Jubiläum und Rückzug

Auf 710.000 Gäste in zehn Jahren brachte es das Sorat Hotel Spree-Bogen Berlin. Die 220 Zimmer des am 1. September 1994 eröffneten First-Class-Hauses waren damit durchschnittlich zu 70 Prozent ausgelastet, was deutlich über den Werten vergleichbarer Hotels in der Stadt liegt. Vor allem Tagungsgäste, auf die rund ein Drittel des Geschäftes entfällt, und Geschäftsreisende bevorzugen dieses Domizil unter anderem wegen seiner einmaligen Lage im Komplex der aufwändig sanierten und denkmalgeschützten Bolle-Meierei in Moabit sowie am Ufer der Spree.



So finden etwa 800 Personen zu den verschiedensten Anlässen in den zu modernen Konferenzräumen umgebauten ehemaligen Produktionshallen Platz. Vor allem am Wochenende und im Sommer locken aber auch attraktive Paketangebote zahlreiche internationale Touristen zum Verweilen. Von Küchenchef Rainer Strobel, als Fernsehkoch bekannt aus der Reihe ARD-Buffet, zubereitete Gerichte der regionalen und internationalen Küche haben auch das Restaurant Alte Meierei zu einem beliebten Feinschmecker-Treff werden lassen.

Zur in Berlin ansässigen Sorat Gruppe gehören bundesweit zurzeit noch 20 Sorat Hotels und Partner of Sorat Hotels. Mit insgesamt 2.000 Zimmern und rund 470 Mitarbeitern.



Bei einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von 56 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) wurde im ersten Halbjahr 2004 ein Umsatz von 17,5 Mio. Euro erzielt (ohne Partner-Hotels, im Vorjahr: 17,2 Mio. Euro). Der Brutto-Jahresumsatz 2003 von 38 Mio. Euro (einschließlich Partner-Hotels) soll in diesem Jahr übertroffen werden. Obwohl man den Standort Leipzig verliert, weil ein Partner-Hotel zu einem anderen Unternehmen wechselt, und ab Oktober dann nur noch 19 Hotels unter der Sorat-Flagge agieren. Hans-Jörg Jarofke

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