15 Jahre 'StäV'

Jubiläumsabend im Palais Kulturbrauerei

Das Palais Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg platzte am Abend des 18. Oktober aus allen Nähten. Kein Wunder, galt es doch, den 15. Geburtstag der 'Ständigen Vertretung' des Rheinlands ('StäV') in Berlin zu feiern, das Jubiläum der inzwischen weit über die Grenzen der Republik hinaus bekannten gastronomischen Polit-Kult-Institution mit lupenreinem Kölsch-Charakter.

Friedel Drautzburg und Harald Grunert, die Initiatoren der Berliner Ur-'Stäv', die inzwischen über Ableger in Bremen, Hamburg, Hannover, Köln, Westerland/Sylt und demnächst am neuen Berliner Großflughafen BER verfügt, konnten unter über 800 geladenen Gästen jede Menge Prominente begrüßen. Den zahllosen Glückwünschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Showbiz schlossen sich – last, but not least – auch die Lizenz-Partner der Ableger-StäVs an.

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin, begeisterte mit seinem Grußwort zum 15-jährigen Jubiläum der Ständigen Vertretung alle Gäste. Er sieht in der Instition StäV eine "Notfallambulanz für alle Rheinländer". Gisbert Baltes, Autor, Redakteur und Moderator beim WDR führte als Moderator durch den Abend. Gastredner Norbert Blüm outete sich als StäV-Fan ebenso wie Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Jörg-Dieter Kogel, Programmleiter beim Nordwestradio in Bremen rezitierte sogar das 'Rheinische Grundgesetz' auf Latein.

Wie schon beim fünf- und zehnjährigen Jubiläum des 'Phänomens StäV' sorgte auch diesmal wieder eine bekannte rheinische Kult-Band für die richtigen Töne. Diesmal war es die Band 'Brings', die mit ihrem Erfolgshit 'Superjeilezick' das Motto des Abends vorgab.

Wieder ließen Friedel Drautzburg und Harald Grunert auch in diesem Jahr eine soziale Einrichtung an ihrer Jubiläumsfreude teilhaben. Diesmal hatten sie sich für die Integrierte Sekundarschule St. Marien in Berlin-Neukölln entschieden. Der Schule flossen an diesem Abend sämtliche Gäste-Spenden, die Erlöse aus der großen Tombola sowie der ungeschmälerte Erlös aus dem Eintritt von zehn Euro pro Person zu. Die Gründer der StäV rundeten diesen Betrag dann auf 13.000 Euro auf.

www.staev.de

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