Alex

Jüngster Flaggschiff-Betrieb im The Squaire am Airport Frankfurt

Rd. 630 qm Gastraumfläche, verteilt auf innen und 'außen', sprich das Atrium der 'New Work City' im Büro- und Dienstleistungskomplex The Squaire am Airport Frankfurt: Der jüngste Spross der Alex-Familie, eröffnet vor genau 12 Tagen auf Ebene 5 im Westteil der spektakulären Glaskonstruktion, zeigt sich im Großformat mit vielen gelungenen Features. Und als wahrer Wohlfühlhort inmitten urban-sachlicher Architektur.

Mit der Neueröffnung (ebenfalls auf Ebene 5 vertreten: Paulaner sowie die italienischen Formeln Tavo und Lucullus Nero) zählt die Marke nun (wieder) 38 Standorte, davon bis auf einen inzwischen sämtlich in Eigenregie geführt. Vorausgegangen war in den vergangenen Jahren eine Phase der Netzkonsolidierung, so Deutschland-Chef Bernd Riegger. Insgesamt 12 Betriebe genügten den Anforderungen nicht mehr und wurden sukzessive abgegeben – der Rentabilität des Gesamtsystems höchst zuträglich.

Gleichzeitig kamen allein im laufenden Jahr insgesamt drei neue Locations hinzu – in Karlsruhe, Leipzig (am Naschmarkt, im Mai eröffnet) und jüngst das Alex Nummer zwei in Frankfurt, nach dem schon seit elf Jahren bestehenden Erstling im Metropolis-Kinocenter an der Eschenheimer Anlage.

Alle drei zeigen sich im neuen Alex-Look: Die jüngste Design-Generation der Marke gefällt durch ihr modernes, hochwertiges Wohlfühl-Design mit großer Lounge-Zone und komfortabler Bestuhlung. Sessel, gepolsterte Hocker und Bänke sowie Sofas prägen das  Bild. Viel Holz, weiße Fliesen, Weindisplays als wiederkehrende Hingucker im ansonsten individuell variierten Auftritt der Betriebe. Dazu eine geschickte Raumgliederung in diverse atmosphärische Bereiche, wunderschöne Tische mit Retro-Anmutung und eine komplett einsehbare Küche mitsamt Brotbackofen.

Der einladende, relaxte Look verheißt ein Stück Urlaub vom Alltag – genau die richtige Botschaft für die Beschäftigten des Flughafens und von The Squaire, neben Reisenden Hauptzielgruppe für das Airport-Alex: Unterm gleichen Dach und nur einen Katzensprung entfernt liegt der Fernbahnhof des Flughafens.

Hier finden Gäste das Alex-typische Ganztages-Verwöhnprogramm, angefangen beim Frühstücksbuffet ab 8 Uhr morgens über Kleinigkeiten zwischendurch, eine spezielle Mittagskarte und ein Kuchenangebot bis zu Salaten, Burgern, Pasta, Steak & Co. Und natürlich das komplette Getränkeangebot bis hin zu Cocktails – laut Riegger neben Kaffee das einzige Getränkesegment mit klarer Wachstumstendenz.

Am Airport allerdings steht das Tages- bzw. Mittagsgeschäft im Vordergrund, gut gestartet sei das Frühstück ebenso wie das After-Work-Business. Geöffnet bis Mitternacht, freitags und samstags sogar bis 2 Uhr, wird der spätere Abend an diesem Standort eine längere Anlaufzeit benötigen, weiß Riegger.  

Insgesamt ein Standort mit viel Potenzial, so der Alex-Chef. Bei Investitionen von rd. 1,5 Mio. EUR muss der Betrieb 5.000 EUR täglich einspielen, um auf der sicheren Seite zu sein. Top-Betriebe der Marke erreichen Umsatzgrößenordnungen von 3 und mehr Mio. EUR – darunter die Standorte in Dortmund, Oberhausen oder im Sony Center in Berlin. Auch Leipzig dürfte in diese Kategorie fallen. Unerreicht bleibt das Alex im Hamburger Alsterpavillon, das mit gut 10 Mio. EUR Netto-Umsatz zur gastronomischen Spitzenliga Deutschlands zählt.

Mit einem Umsatzplus von 9,8 % erzielte Alex im vergangenen Jahr einen Rekordzuwachs auf 62,5 Mio. EUR – quasi auf bestehender Fläche: in der Bilanz ein Betrieb weniger als 2010. Auch für das laufende Geschäftsjahr (per Ende September) rechnet Riegger mit einem ansehnlichen Plus, sofern das Wetter sich anstelliger zeigt als in den letzten Wochen – die beiden Sommermonate geben den Ausschlag. Per 30. Juni lag der Zuwachs aufgelaufen bei 7-8 %, so oder so dürfte es für die Kette, die zum britischen Gastro-Konzern Mitchells & Butlers gehört, ein vortreffliches Jahr werden.

2013 wird das Portfolio voraussichtlich um mindestens zwei Standorte wachsen, darunter, wenn alles gut geht, ein weiterer in Frankfurt - dann wieder downtown. Auf der Wunschliste stehen auch München und Stuttgart. „Wir expandieren heute nicht mehr nach Plan, sondern nach Opportunität. Langfristig die nachhaltigere Strategie!“

www.alexgastro.de

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