Kampagne

„Jugendschutzgesetz einhalten!“

Mit der Aktion „Jugendschutz: Wir halten uns daran!“, die heute beginnt, weist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen mit Wirtschaftsverbänden auf die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes hin und macht die Öffentlichkeit auf die Belange des Jugendschutzes aufmerksam. Die Kampagne richtet sich gezielt an Betreiber und Betreiberinnen von Gaststätten, Discotheken, Tankstellen und den Einzelhandel, aber auch in Sportheimen und bei Vereinsfesten ist das Jugendschutzgesetz einzuhalten.



Die Verantwortlichen werden durch Plakate, Aufkleber und Broschüren aufgefordert, sich bei Jugendlichen über das Alter zu vergewissern, im Zweifel einen Altersnachweis zu verlangen und so das Jugendschutzgesetz und damit den Kinder- und Jugendschutz aktiv und effektiv umzusetzen. An der Aktion werden bundesweit und flächendeckend Gaststätten, Einzelhandelsgeschäfte und Tankstellen beteiligt. Sie haben kostenlos rund 100.000 Plakate, 500.000 Flyer und 100.000 Aufkleber erhalten, mit denen sie ab heute auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen hinweisen.



Dehoga-Präsident Ernst Fischer begrüßte die Aktion: „Keine Frage, Jugendschutz ist wichtig. Dazu bekennt sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, dazu bekennt sich die Branche. Alle Gastronomen sind aufgerufen, die bestehenden gesetzlichen Abgabeverbote von Alkohol an Jugendliche in der differenzierten Ausgestaltung bis 16 Jahre und über 16 bis 18 Jahre einzuhalten und die aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen zu beachten.“ Über 7000 Infopakete mit Aufklebern, Flyern und Plakaten werden in den nächsten Wochen vom Dehoga an Discotheken, Szene- und Trendlokale versandt - also an die Betriebe, die überwiegend jüngere Zielgruppen ansprechen.



„Jeder Gastronom muss sich darüber im Klaren sein, dass bei Verstößen empfindliche Geldbußen drohen bis hin zum Konzessionsentzug“ so Fischer. „Deshalb unser Appell an die Entscheidungsträger: Lassen Sie sich im Zweifel den Ausweis zeigen. Ein kleiner Mehr-aufwand mit großer Wirkung. Denn wer glaubt, seine Geschäfte mit der Abgabe von Alkohol an Jugendliche zu machen, denkt kurzfristig und riskiert seine Existenz.“



www.dehoga.de

www.bmfsfj.de

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