Jim Coffey

Kaffee-Konzept aus Elmshorn startet Franchising

Jim Coffey, kleine, aber feine Kaffeebarkette aus Elmshorn bei Hamburg, schickt sich an, auch andere Städte in Norddeutschland zu erobern. "Wir haben das ganze vergangene Jahr daran gearbeitet, uns für das geplante Franchising gut aufzustellen", erklärt Gründer und Inhaber Jörn Schielzeth. Der erste Partnerstore soll wenn möglich noch in diesem Jahr eröffnen.
Zwei Standorte seiner 'Snack Lounge' betreibt Schielzeth, gelernter Banker und Marketing-Fachmann, derzeit in Eigenregie. Unser Ende 2004 eröffneter Pilot platzte mit gerade einmal 45 qm Gastraum schon bald aus allen Nähten. Wir waren sehr froh, als wir im Sommer 2008 den zweiten Standort mit 300 qm in einem Neubau ganz nach unseren Wünschen einrichten konnten." 

Anders als viele andere Coffeeshops legte Jim Coffey von Anfang an großen Wert auf den Food-Part des Sortiments - heute stehen neben Kuchen und Panini vor allem Bagel im Fokus. Der Kaffee stammt aus einer kleinen Privatmanufaktur. "Qualität bei Food und Beverage ist für uns absolut unverzichtbar", betont Schielzeth. 

Da die großen Ketten (außer McCafé) die 50.000-Einwohner-Stadt noch nicht für sich entdeckt haben, kann Jim Coffey in Sachen Zielgruppe aus dem Vollen schöpfen. "Wir zählen an guten Tagen bis zu 600 Gäste pro Store", freut sich der Inhaber, der seine Bankenkarriere zugunsten seiner Leidenschaft für Kaffee an den Nagel hängte. Ansprechen will man sowohl junge Leute als auch die ältere Generation. "Das spiegelt sich auch im Ambiente: szenige Wohlfühlatmosphäre für Jedermann war uns wichtig."

Den Gäste- und Freundeskreis seines Konzepts pflegt Schielzeth übrigens auch intensiv über das soziale Netzwerk. Schon über 1.800 Fans haben sich dort zur Marke Jim Coffey bekannt. "Facebook ist für uns mittlerweile das bedeutendste Marketinginstrument geworden. In der Hektik des Tagesgeschäfts ist es oft nur eingeschränkt möglich, Gäste am Counter nach ihrer Meinung oder ihren Wünschen zu befragen. Facebook gibt uns diese Möglichkeit, und die Gäste spüren, dass wir ihre Anregungen oder Ideen ernst nehmen und oftmals zeitnah umsetzen."   

Seit Januar nun bemüht man sich intensiv um potenzielle Franchisepartner. "Mit guter Resonanz", so Schielzeth. Erste Shops sollen zunächst in Norddeutschland ans Netz gehen, um eine bestmögliche Betreeung zu gewährleisten.

www.jimcoffey.de



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