Karstadt-Gastronomie/LeBuffet

Keine negativen Frequenz-Auswirkungen

Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens der Arcandor-Gesellschaften bleibt der operative Geschäftsbetrieb in vollem Umfang aufrechterhalten. Es heißt, die Frequenz-Auswirkungen in den Restaurantbetrieben seien nicht negativ. Gastronomisch geht es um 76 Betriebe – geführt als Karstadt-Abteilungen – sowie 17 Restaurants der LeBuffet GmbH (plus 31 Units bei Hertie). Insgesamt geschätzte 2.300 Mitarbeiter in Sachen Foodservice. Die Zahl der in Deutschland von den Insolvenzanmeldungen betroffenen Arcandor-Mitarbeiter beträgt insgesamt rund 50.000. Für sie alle soll unverzüglich das Insolvenzgeld für die Monate Juni, Juli und August vorfinanziert werden, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung der Arcandor AG. Insgesamt stand die Karstadt-Gastronomie (inklusive Hertie-Standorte und LeBuffet-Gesellschaft) 2008 für 178,5 Mio. € Umsatz bei 134 Betrieben. Dazu gehören auch große gastronomische Volumen in den Spitzenhäusern KaDeWe Berlin, Alsterhaus Hamburg und Oberpollinger München. Neu und mit Erlösen über Plan sind unter anderem Frische-Restaurants der Marke LeBuffet in Duisburg und Berlin-Steglitz. Bei den Hertie-Warenhäusern, die voraussichtlich im Sommer 2009 ihren Geschäftsbetrieb einstellen werden, ist die Karstadt-Gastronomie aktuell noch an 31 Standorten operativ tätig. Das geschätzte Umsatzvolumen liegt bei gut 10 Mio. €. www.karstadt.de Redaktion food-service Karstadt-Gastronomie, LeBuffet, Arcandor, Hertie


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