Gin Yuu

Kent Hahne kommt mit panasiatischem Fast Casual-Konzept


Es trägt den Namen Gin Yuu und wird als Piloteinheit direkt neben Vapiano am Frankfurter Goetheplatz (Junghofstraße) eröffnen. Voraussichtlich Anfang 2011.
 
Kent Hahne war in den 90er Jahren einer der sehr guten Franchisenehmer von McDonald’s. Dann hat er Vapiano von seinem Gründer übernommen und multiplikationsfähig gemacht – heute versteht sich der Deutsch-Amerikaner in erster Linie als Multi-Konzept-Unternehmer, national und international. Seine Apeiron AG, München, präsentiert zusammen mit zwei Privatinvestoren in Kürze eine neue pan-asiatische Formel.
 
„Ich habe die Sache schon lange im Kopf, jetzt stehen wir mit den konkreten Planungsarbeiten kurz vor der Ersteröffnung. Der Startbetrieb zählt 450 qm mit 160 Innen-Sitzplätzen, die Baugenehmigung ist eingereicht – es kann losgehen! Im Fokus steht die Vereinigung der Nationalküchen der Pazifikküste, die raffinierte Kombination ihrer frischen Lebensmittel mit anderen kulturellen und kulinarischen Einflüssen unter Verwendung asiatischer Kochtechniken.
 
Modern und auch etwas freier als in den Herkunftsländern interpretiert, steht die kulinarische Balance der Aromen im Vordergrund. Neben Nudel- und Reisgerichten, die das Herzstück des Sortiments ausmachen, gibt es beispielsweise auch eine Salat- und Suppenstation.“
 
Der Betriebstyp trägt die gelernte Überschrift: ’Frisch. Schnell. Schön.’ An einem Frontcooking-Counter wird auf Bestellung alles frisch zubereitet. Abends eventuell Semi-Service am Tisch, das steht noch nicht fest. Elektro-Woks dominieren in der Gartechnik.
 
Die Formel hat sehr selbstverständlich auch eine Bar und eine Lounge. Schicke Einrichtung ist Pflicht. Wichtig auch: der Take away-Schwerpunkt.
 
Hahne erwartet deutlich mehr weibliches als männliches Publikum, der Durchschnittsbon soll in der 10 €-Range liegen.
 
Verantwortlich für den Pilotbetrieb und damit zentrale Figur für das neue Konzept ist Nikita Simunovic, so der Unternehmer. Er nennt Bau- und Einrichtungskosten fürs erste Restaurant in einer Größenordnung von 2 Mio. €. Später, bei der Multiplikation, wird von 0,9 bis 1,2 Mio. € Investition pro Einheit ausgegangen.
 
In Sachen Umsatzerwartungen sagt Hahne folgendes: „Ab 1,5 Mio. € pro Betrieb verdienen wir Geld.“
www.apeiron-ag.com
 



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