McDonald’s

Kinderbücher in der Happy Meal Box

Vom 31. August bis zum 27. September 2012 packt McDonald’s erstmals Kinderbücher in die Happy Meal Box. Acht Titel stehen in einer exklusiven Sonderauflage zur Auswahl: von Sach- und Vorlesetiteln für 3- bis 5-Jährige bis hin zu Selbstlesebüchern für Schulkinder.

„Die Bücher fügen sich gut in das neue Konzept des Happy Meal ein“, wie Marketingvorstand Matthias Becker betont. „Wir haben die Produktvielfalt ausgebaut, legen besonders großen Wert auf Qualität und Abwechslung.“ So gibt es seit Anfang August neue Produkte wie den McFish für Kinder, die Bio Apfeltüte und die Bio Apfelschorle als weitere Optionen im Happy Meal. „Wir wollen, dass Familien eine gute Zeit im Restaurant haben und im besten Fall etwas von der Freude des Besuchs mit nach Hause nehmen“, so Becker.

Unterstützt wird die Aktion von der Stiftung Lesen, die sich für die Leseförderung bei Kindern einsetzt: „Wir begrüßen die Bücher-Aktion von McDonald’s“, sagt Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme und Projekte bei der Stiftung Lesen. „Unsere Experten haben die Titel geprüft und können bestätigen, dass sie sowohl zum Vorlesen wie auch als Lesefutter für Kinder zwischen 3 und 9 Jahren gut geeignet sind und damit einen guten Impuls für die Entwicklung von Lesefreude setzen können. Mit dabei sind Formate wie „Was ist Was“, „Conni“, Tierbücher mit 3D-Brille und „Die drei ??? Kids“ mit einer für McDonald’s geschriebenen Abenteuergeschichte.

Die Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch übte derweil bereits scharfe Kritik an dem Projekt. In einem Offenen Brief fordert sie von der Stiftung, „auf Kooperationen zu verzichten, die Unternehmen wie McDonald's helfen, ihre Geschäftsinteressen mit einem Bildungsauftrag für Kinder zu bemänteln“. Die Reaktion der Stiftung Lesen auf die Foodwatch-Kritik fiel gelassen aus. „Es war uns bewusst, dass die Aktion für Kontroversen sorgen wird“, erklärte Bettina Müller, die Leiterin der Kommunikation, gegenüber Spiegel Online. Die Stiftung sei aber der Meinung, dass man angesichts der erschreckend hohen Zahl von Analphabeten auch ungewöhnliche Wege gehen müsse.

www.mcdonalds.de

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